Sandra Speichert – Fernweh

Sandra SpeichertDie Welt ist ihr Zuhause – In “Das Traumhotel — Tobago” kann die Mimin ihr Fernweh ausleben

Dreharbeiten auf einer Karibikinsel: Man hätte Sandra Speichert kein verlockenderes Angebot machen können. Die Deutsch-Schweizerin, die als alleinerziehende Mutter mit ihren Zwillingen in Südfrankreich lebt, hat ein ausgeprägtes Fernwehgen. “Für meinen Job bin ich schon um die halbe Welt gezogen”, schwärmt sie in einem Interview.
Weil sie fest an Wiedergeburt glaubt, stecke ihr die Exotik in den Knochen. “In meinem früheren Leben war ich Afrikanerin — da bin ich mir sicher.” Kein Wunder also, dass sie sich bei den Dreharbeiten für den Film “Das Traumhotel —Tobago” (Sendetermin: Freitag, 28. Januar, um 20.15 Uhr im Ersten) beim Tanz unter Palmen besonders wohl gefühlt hat. “Reggae und afrikanische Rhythmen sind meine Welt”, sagt die leidenschaftliche Tänzerin.
Für die neue Ausgabe aus der “Traumhotel”-Reihe -ließ sich der 40-jährige Wirbelwind bändigen. Speichert spielt die Nonne Verena, die für ein Waisenhaus kämpft. Sie habe sich sehr darauf gefreut, erstmalig eine Ordensfrau zu spielen. Verena ist eine starke Persönlichkeit. Lediglich das Schwitzen in der wallenden Tracht hat ihr etwas zu schaffen gemacht. “Die Luftfeuchtigkeit war so hoch, dass wir selbst in kürzesten Drehpausen alle sofort pitschnass waren.”

Exotik
Trotzdem scheint Sandra Speichert, die sich in Deutschland gerne rar macht, in tropischen Gefilden geradezu aufzublühen. Die Dreharbeiten für “Barbara Wood — Wilder Oleander” (2009) seien eines ihrer schönsten Erlebnisse gewesen, wegen des exotischen Drehorts in Puerto Rico. “Die Menschen wollen glücklich und gesund sein — und feiern! Diese Einstellung passt zu mir. Ich vermisse Puerto Rico wie einen Mann.” Vom Vater ihrer Kinder hatte sich Sandra Speichert übrigens getrennt, als sie noch schwanger war. “Ich habe mich immer um alles alleine gekümmert. Ich kenne es nicht anders und die Kinder auch nicht.” Da ist es nahe liegend, dass sie trotz des engen Drehplans so viel Zeit wie möglich mit ihrer kleinen Familie verbringt. “Entweder bin ich 24 Stunden am Tag Mutter, oder ich stecke bei Dreharbeiten rund um die Welt.” Ihr Job ist ihre Leidenschaft.

Horror
Ihre Zwillinge können es kaum erwarten, mit ihrer Mutter vor die Kamera zu treten. “Sie löchern mich mit der Frage, wann sie endlich mit mir spielen dürfen.” Sie können es ruhig einmal probieren, lautet die diplomatische Mutterdevise. Speichert selbst hat sich für dieses Jahr viel vorgenommen. “Ich wünsche mir einen Kostüm- und einen Horrorfilm.” So etwas fehle noch in ihrem Repertoire. “Ich möchte einmal wirklich an meine Grenzen gehen.” Das ist ein frommer Wunsch, der kann nur von einer Nonne kommen.

Sandra fast Nackt… zum vergrössern einfach Foto anklicken

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