Penelope Cruz – Aus der Nähe betrachtet

Warum Schönheit für die Mimin nur nebensächlich ist

Sie ist eine Frau auf deren Nahaufnahmen man wartet. Doch das Äußerliche steht bei Penelope Cruz hinten an: “Darauf gründet sich meine Karriere nicht”, erklärte die Schauspielerin in einem Interview. Die 34-Jährige legt ausschließlich Wert auf das Schauspiel, “Deswegen nehme ich einen klitzekleinen Film ohhe Budget genauso ernst wie einen millionenschweren Blockbunter.”
Wie erfolgreich ihr neuer Film “Elegy” (zurzeit in den Kinos) an den Kinokassen sein wird, steht bislang noch in den Sternen. Für Cruz ist er in jedem Falle etwas Besonderes. Denn seitdem Produzent Tom Rosenberg ihr vor über fünf Jahren Philip Roths Roman, auf dem das Drehbuch basiert, zu lesen gegeben hatte, fieberte Cruz ihrer Rolle in “Elegy” entgegen.

Etwas andere Rollen
In dem Film verkörpert sie die Studentin Consuela, die sich in ihren Professor (gespielt von Sir Ben Kingsley) verliebt. Cruz hält Consuela “für einen der schillerndsten, herausforderndsten, aber auch beängstigendsten Charaktere” ihrer Karriere. “Ich liebe diese Figur, weil man sie nicht so einfach in eine bestimmte Schublade stecken kann. Sie ist sozusagen mehrere Frauen in einer, aber dennoch immer sie selbst.” Besondere Rollen hat die Tochter eines Automechanikers und einer Friseurin schon mehrfach verkörpert. In den vergangenen 15 Jahren war Cruz in knapp 40 Filmen zu sehen, von denen die meisten Kritikerlob kassierten. Ob in “Blow”, “Corellis Mandoline” oder “Vanilla Sky” — qualitativ hochwertig waren die Streifen alle. In die Herzen spielte sich die Mimin allerdings mit den drei Almodovar-Produktionen “Live Flesh. Mit Haut und Haar”, “Alles über meine Mutter” und dem umjubelten “Volver”.
Cruz wehrt sich vehement dagegen, ihre Karriere auf ihrer Schönheit begründet zu sehen. In einem Interview bekräftigte sie kürzlich, dass das Aussehen eines der Werkzeuge sei, das einem Schauspieler zur Verfügung stehe — nicht mehr und nicht weniger. Auch Consuela wird zunächst nur auf ihr Aussehen beschränkt. “Insofern konnte ich mich relativ gut in sie hineinversetzen. Ich wäre sehr froh, wenn dies auf der Leinwand spürbar wird.” Wer mag bei diesem Talent daran zweifeln?

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