Maxi Arland – Frischer Wind

maxi-arlandFrischer Wind für die Volksmusik – Was der Entertainer bei seinem Publikum bewirken möchte

Auch wenn es ein bisschen abgedroschen klingt: Maxi Arland ist “Deutschlands Schwiegersohntyp Nummer eins”. Zumindest sagt das Medienmanager Hans R. Beierlein. Und der hat immerhin auch mit Florian. Silbereisen und Stefan Mross zu tun. In der Schlagerszene ist so was immer noch ein ordentliches Kompliment. Seit 2004 moderiert Arland im Ersten die rbbSendung “Musikantendampfer”. Am Samstag, 18. Juli, um 20.15 Uhr läuft dieser zur nächsten Entdeckungsreise aus. Diesmal geht es unter dem Motto “Die Show im Grünen” an die Mosel — von Trier nach Koblenz. Doch eines vorweg: Mütter unverheirateter Töchter müssen tapfer sein. Der blonde Entertainer hat bereits seiner langjährigen Verlobten Andrea im “Musikantenstadl” einen musikalischen Antrag gemacht und sang “Nur noch mit dir”.

Fest integriert

Wie beliebt Arlands Sendung, die regelmäßig über vier Millionen Zuschauer verfolgen, inzwischen ist, zeigt ein Blick auf die Gästeliste. Unter anderem sind am 18. Juli auch noch Heino, DJ Ötzi, Adoro, Stefanie Hertel, Mara Kayser und Anna Maria Kaufmann mit von der Partie.
Zwischen Silbereisen und Mross hat der etwas glattere, weniger polarisierende Maxi seinen Platz gefunden. Er geht mit dem “Dampfer” auf Tour, moderiert vor allem beim mdr diverse Schlagerformate und spielt regelmäßig eigene CDs ein. Eine Karriere, die auf solider Basis fußt: Arland arbeitete lange Jahre als Moderator beim Münchner Volksmusiksender “Radio Melodie”.
Bei den vielen jungen Herren stellt sich nach der Ära von Karl Moik und Co. schon einmal die Frage, ob die Volksmusik ein wenig verjüngt werden soll. “Es ist nicht so, dass wir aus den Volksmusiksendungen plötzlich Jugendprogramme machen”, entgegnete Arland jedoch in einem Interview. “Da braucht kein Mensch Angst zu haben.”
Es reiche doch, wenn schon im Pop-Bereich alles immer jünger sein muss. “Wir versuchen nur, das Ganze für unser Zielpublikum etwas frischer zu gestalten. Und unser Publikum — das bleibt schon überwiegend das etwas ältere. Wenn sich die Leute bei uns etwas jünger fühlen, wäre das doch schon was.”

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