Matthias Brandt – Der Mann von gestern

matthias-brandtNur weg hier! Eine gescheiterte Liebe verfolgt einen Mann bis ans Ende der Welt. Matthias Brandt ist „Der Mann von gestern”

Die einzig wahre Liebe – eine Illusion? Ein Motiv, das nicht nur romantische Gemüter fesselt. Und das diesen Film prägt. Die große Liebe, das ist für den introvertierten Tapetenhändler Robert immer Emma (Nadeshda Brennicke) gewesen. Doch statt sich ihr zu “stellen”, flüchtet er nach Afrika, baut sich eine neue Existenz auf. Aus dem Tapetenhändler Robert wird der Weingutbesitzer Bob.
In Südafrika baut er sich zusammen mit der Einheimischen Maria eine neue Existenz als Winzer auf. Doch er erkennt, dass man sein Leben zwar neu erfinden kann, nicht aber seine Gefühle. Die Liebe, die er über Bord geworfen zu haben glaubt, führt ihr geheimes Leben weiter. Denn als Bob eine Frau sieht, die ihn an Emma erinnert, ist die Vergangenheit plötzlich wieder sehr präsent.
Matthias Brandt in einer bewährten Rolle: der Mann, der verdrängt, der sich über seine Gefühle nicht im Klaren ist und die vergessen geglaubte Leidenschaft wie Ballast über Jahre mit sich herumschleppt. Der Film von Hannu Salonen (Buch: Doris J. Heinze) ist die Chronik eines emotionalen Versagens und lebt vom Zauber der kleinen Gesten, der Andeutungen, des Unausgesprochenen. Mit kleinen Überraschungen und Wendungen manövriert er sich an offenen Fragen vorbei. Die Geschichte bleibt rätselhaft und widersprüchlich. Wie die Liebe

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