Mariella Ahrens – Es soll allen besser gehen

Mariella AhrensDie Schauspielerin engagiert sich für die Zukunft von Jung und Alt

Mariella Ahrens ist eine viel beschäftigte Frau. Wenn sie nicht gerade einen Film dreht, engagiert sich die Berlinerin für bedürftige Menschen — dabei widmet sie sich Jung und Alt. Ihre beiden Töchter dürfen der Mama schon mal über die Schulter schauen — schließlich sollen die Kinder lernen, was es bedeutet, vom Leben benachteiligt zu sein.
Die 42-Jährige erzählt in einem Interview, warum sie sich für Seniorenheime einsetzt, was sie sich für die Zukunft ihrer Kinder wünscht und was die Schauspielerin in ihrem privaten Umfeld tut, damit die Welt lebenswert bleibt.

Wie kam es zur Gründung Ihres Vereins Lebensherbst e. V.?
Mariella Ahrens: Das war vor circa sechs Jahren. Ich habe viel über die Zustände in den Seniorenheimen gelesen und habe beschlossen, dass ich dagegen etwas unternehmen will. Inzwischen unterstützen wir 23 Heime in ganz Deutschland.
Haben Sie überhaupt noch Zeit, sich einzubringen?
M. A.: Ich wünschte, ich hätte mehr. Aber sobald es mir die Zeit erlaubt, besuche ich Seniorenheime. Manchmal bin ich auch bei Ausflügen dabei oder gerade in der Weihnachtszeit veranstalten wir Weihnachtsfeste. Ansonsten gibt es viel zu organisieren. Aber da habe ich eine Hilfe – das würde ich alleine alles gar nicht schaffen.
Sie engagieren sich auch für Kinder. Sie waren für World Vision kürzlich in Indien
M. A.: Ich habe mir im Frühjahr die Projekte vor Ort angeschaut. Es ist erschreckend. Man denkt, die Probleme, die man hat, sind die größten, bis man sieht, was es wirklich für Probleme gibt. Man kommt zur Besinnung und weiß zu schätzen, was man hat.
Inwieweit waren Ihre eigenen Kinder für die gemeinnützige Arbeit ausschlaggebend?
M. A.: Man ist als Mutter emotionaler, was das Leid anderer Kinder betrifft. Das glaube ich jedenfalls – gerade wenn man den Kindern eine schöne Zukunft schenken möchte.
Was wünschen Sie sich für die Zukunft Ihrer Kinder?
M. A.: Dass sie bodenständig bleiben, Respekt haben und sich kümmern. Deswegen nehme ich sie auch mit in die Heime oder zeige ihnen Fotos, wenn ich unterwegs war und sage: “Schaut mal, so leben die und man muss dafür etwas tun, dass es allen besser geht.”
Was tun Sie in privat, damit unsere Erde lebenswert bleibt?
M. A.: Wir versuchen Bioprodukte zu kaufen. Und ich rede mit meinen Kindern, wie man die Umwelt schützt, dass man auf die Natur achtet und nicht einfach irgendwas abpflückt, nur weil es da gerade steht.
Machen Sie Ausflüge mit Ihren Kindern?
M. A.: Natürlich. Wir haben einen Wald und einen See in der Nähe. Dort gehen wir sehr oft spazieren.

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