Marianne und Michael – Was Weihnachten bedeutet

Marianne und MichaelDem Volksmusikpaar sind Bräuche zum Fest sehr wichtig

Marianne und Michael Hartl werden von den einen geliebt, von den anderen belächelt oder gar hingebungsvoll parodiert — auf jeden Fall haben die Volksmusiker einen bleibenden Eindruck in der deutschen Fernsehlandschaft hinterlassen. Mitverantwortlich dafür ist ihre Sendung “Weihnachten mit Marianne und Michael” (Sendetermin: Donnerstag, 24. Dezember, 20.15 Uhr, ZDF), die 2009 bereits ihr 15-jähriges Jubiläum feiert.
Die Sendung wird es nächstes Jahr sicher wieder geben, aber ansonsten möchten die beiden ein bisschen kürzer treten. “Darauf freuen wir uns schon, denn wir sind ruhiger geworden und lieben unser Zuhause immer mehr”, betont Marianne Hartl in einem Interview. “Das Leben ist so schön, und es kann so kurz sein. Wir wollen die Zeit in Zukunft besser nutzen.”
Dies gilt auch für die Weihnachtseinkäufe von Michael Hartl. Denn während er die Monate zuvor denkt, er wird nichts schenken, fängt er kurz vor dem Fest an zu überlegen: “Na-ja, eine Kleinigkeit vielleicht doch.” Eine Stunde vor Ladenschluss sucht der Musiker dann noch nach etwas Schönem, Kleinem. “Ihr reichen ja die kleinen Geschenke, sie will nichts Großes”, erklärt er. Denn die Geschenke sind für die Musikerin nicht so wichtig wie der Gedanke einer intakten Familie: “Dass man zusammen ist, dass man sich Zeit füreinander schenkt und dass man es sich gemütlich macht.”

Ein Lichtermeer

Dazu gehören für Marianne Hartl auch Weihnachtskerzen, Weihnachtslieder und Weihnachtsbräuche. “Man muss auch wissen, dass meine Frau eine Weihnachtskerzenfetischistin ist”, wirft der 60-Jährige ein. “Da brauchst du keine Heizung mehr. Bei uns ist es so heiß im Haus, dass man eigentlich nur noch nackt herumlaufen kann.”
Für die Münchnerin muss es eben schön heimelig sein. “Weil es etwas ausdrückt.” Zudem werde unsere Kultur und Tradition immer wertiger, je älter man wird. Natürlich sei es als Kind besonders wichtig, doch dann werde es etwas oberflächlicher. “Aber irgendwann kommt das Gefühl wieder, dass man sich sagt, Weihnachten ist nicht nur, dass man sich etwas schenkt, sondern dass auch etwas im Kopf passiert.”

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