Lena Ein wenig sprunghaft

Lena Meyer-LandrutEs ist eine märchenhafte Geschichte: Der Erfolg ist auf Lena Meyer-Landrut, die sich jetzt nur noch Lena nennt, eingeprasselt wie die Silbermünzen im Sterntaler-Märchen der Gebrüder Grimm. Damals, im Jahr 2010, als ihr Aufstieg begann und wenige Monate nach ihrem ersten TV-Auftritt bereits mit dem Sieg beim “Eurovision Song Contest” endete. Nach zwei aufreibenden Jahren musste Lena erst einmal durchatmen, sich durch den aufgewirbelten Sternenstaub des Erfolges wühlen, nach dem sie nun ihr neues Album “Stardust” benannt hat.

Weiterentwickelt
Nun hatte sie Zeit, alles mal sacken zu lassen. “Und das war auch wichtig”, wie Lena in einem Interview betont. Als letztes Jahr im Mai ihre zweite Teilnahme am “Eurovision Song Contest” vorbei war, war die Musikerin froh, einmal durchatmen zu können. “Da nahm ich mir eine kleine Auszeit, habe nur herumgegammelt und die Zeit Revue passieren lassen. Und den Entschluss gefasst: Ich will weitermachen.”
Denn über das Aufhören hat Lena durchaus einmal nachgedacht. Bei einem sehr impulsiven Menschen, wie sie es ist, ändere sich eben auch manchmal der Berufswunsch für das weitere Leben. “Man könnte auch sagen, ich bin ein bisschen sprunghaft”, unterstreicht sie diese Aussage. “Bei der neuen Platte hat mich aber der Ehrgeiz erfasst.” Nach der engen Zusammenarbeit mit Stefan Raab bei ihren ersten beiden Alben, hat Lena sich musikalisch emanzipiert. Sie fing an, mit verschiedenen Leuten eigene Sachen zu schreiben, und die Ergebnisse fanden bei ihrer Plattenfirma großen Anklang. “Ich habe mich eben musikalisch weiterentwickelt, wollte mich ein bisschen ausprobieren, und das war für Stefan vollkommen okay. Er ist aber nach wie vor jemand, auf dessen Meinung ich großen Wert lege”, ergänzt sie.

Keine Reue
Die Möglichkeit, ihren ursprünglichen Wunsch, viele verschiedene Berufe auszuprobieren, umzusetzen, hatte sie nicht. Das Schicksal bestimmte, dass ihr erster Versuch, eine Gesangskarriere zu starten, sofort klappte. Aber das bereut sie nicht. “Ich wäre verrückt, wenn ich das täte und bin wahnsinnig froh darüber, dass es mit dem Singen auf Anhieb
funktioniert hat”, betont Lena.

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