Hannelore Elsner – Strenge und Liebe

Hannelore ElsnerWelche Erinnerungen die Mimin an ihre Kindheit hat

Heimliche Mitternachtspartys, leidenschaftliche Sportwettkämpfe und freche Schulstreiche — das ist die Welt von “Hanni & Nanni”. Generationen von Frauen haben die Geschichten der beiden Zwillingsschwestern in ihrer Kindheit verschlungen. Hannelore Elsner allerdings, die in dem gleichnamigen Film (seit Kurzem im Kino) die liebevolle Direktorin des Internats Frau Theobald verkörpert, kannte “Hanni & Nanni” überhaupt nicht.
“Ich habe in meiner Jugend eher wildere Geschichten gelesen, die ich auch meinem Sohn vorgelesen habe — zum Beispiel Räuber Hotzenplotz, Wo die wilden Kerle wohnen und Die kleine Hexe, erinnert sie sich in einem Interview. Aber es waren gerade die vielen Mädchen, die Elsner so viel Freude an den Dreharbeiten bescherten. “Ich bin unglaublich verknallt in die Mädchen.”

Zauberhafte Atmosphäre

So störte es Elsner nicht, in einem Film auch mal in den Hintergrund zu treten. Denn im Mittelpunkt stehen selbstverständlich die Kinder. Und dass sie eine ausgezeichnete Schauspielerin ist, das wissen ohnehin die meisten. Elsner genoss am Set einfach “eine im wahrsten Sinne zauberhafte Atmosphäre, vor allem in dem Schloss, in dem wir gedreht haben”.
Der 67-Jährigen war dies alles relativ vertraut: Sie besuchte selbst als Kind ein Internat, das ebenfalls einem Schloss glich. In der ersten Zeit hatte sie viel mit Heimweh zu kämpfen erzählt die Darstellerin. Doch dafür wurde sie auch sehr früh selbstständig. “Man festigt sich auch in sich selbst und das finde ich wichtig. Natürlich haben wir auch ununterbrochen Streiche gespielt.”
Ihre Erinnerungen halfen ihr auch, sich in die Rolle der Frau Theobald einzufühlen. Ihr Vorbild war eine gewisse Mater Aquinata im Kloster. “Sie war ein englisches Fräulein —streng, aber unglaublich liebevoll”, erinnert sich Elsner. “Als Kind wünscht man sich auch diese Strenge — dass es Konsequenzen gibt, wenn man etwas tut. Wichtig ist, dass die Erziehung mit Liebe erfolgt.” Und genau deshalb wird sie den Blick von Mater Aquinata auch nie vergessen: “Dieses liebevolle verstehende Lächeln.

Auf dem Foto: Schöner Busen von Hannelore Elsner

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