Elena Uhlig – Das Fernsehen verwarlost

Elena UhligÜber das deutsche Fernsehen kann Elena Uhlig wenig lachen. Über Henning Baum umso mehr. In einem Interview spricht sie über leichte und ungenießbare TV-Kost

Elena Uhlig hat gerade ihr zweites Kind bekommen: Gustav und Emil (3) stammen aus der Beziehung mit Fritz Karl. Aber da gibt es noch einen anderen Mann in Elena Uhligs Leben: Henning Baum. An den Kollegen aus “Mit Herz und Handschellen” und die vergnüglichen Dreharbeiten denkt die Wahl-Münchnerin gerne zurück.

Sat.1 zeigt mit vier Jahren Verspätung zwei Filme von “Mit Herz und Handschellen”. Warum jetzt?
Elena Uhlig: Ich glaube, die Filme werden jetzt gezeigt, weil der Herr Baum mit “Der letzte Bulle” so erfolgreich ist. Das finde ich ganz toll, weil ich meinen Kollegen ganz toll finde. Außerdem finde ich, dass diese Folgen den Fans gehören, und die sollten die auch schauen.
Wie würden Sie sich wünschen, dass es mit Nina und Leo weitergeht?
Wenn ich in der Rolle denke, würde ich mir wünschen, dass Leo sich endlich zu mir bekehrt. Und sie leben glücklich bis an ihr Lebensende.
Könnten Sie so lange einen Mann anschmachten, der praktisch unerreichbar ist?
Nee. Ich habe meine große Liebe gefunden. Aber fünf Jahre Schmachten ist verlorene Zeit.
Sie verbreiten in den Filmen so eine humorvolle Leichtigkeit. Das ist bestimmt schwer rüberzubringen.
Ich glaube, ich bin das. Ich mag das Leben lieber mit Humor. Ich habe auch mit Henning wirklich gut harmoniert.
Wer ist witziger von Ihnen beiden?
Ich glaube, zusammen sind wir sehr witzig. Meine Stärken liegen grundsätzlich in der Komödie. Und das ist eigentlich das schwerste Fach.
“Mit Herz und Handschellen” ist ja eine fiktive Serie. Es gibt mittlerweile so viele Doku-Soaps, die finde ich teilweise so schlimm, weil in meinem Wohnzimmer sozusagen das Elend tobt. Das muss ich mir nicht angucken.
Was halten Sie vom deutschen Fernsehen?
Ich finde, es verwahrlost. Nicht alle Sender, viele haben noch einen Anspruch. Aber ich sitze ja selber vor diesen Doku-Soaps und bin sprachlos. Ich bin Schauspielerin geworden, um einen guten Film zu machen, um Leute mal wachzurütteln, aber auch um Leute zu unterhalten. Das ist ja Wahnsinn, was da teilweise läuft.
Sie wollten mal Taxifahrerin werden. Was, wenn Ihre Söhne Taxifahrer werden wollen?
Dann sollen Sie es werden. Sie sollen glücklich werden, völlig Wurst, was sie machen. Obwohl, nicht völlig Wurst. Die sollen ja meine Rente finanzieren (lacht). Da müssen wir noch mal gucken, wie der Taxifahrerjob in ein paar Jahren dasteht.

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Mit Herz und Handschellen Nil I 2015 1 SAT.1

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