Cordula Stratmann – Ihr fällt immer etwas ein

Wie Komik das Leben der Moderatorin beeinflusste
Cordula Stratmann weiß auf jede Frage eine Antwort. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass besonders ihr schlagfertiges Redetalent verantwortlich für ihren Erfolg als Komödiantin ist. Doch seit letztem Jahr setzt die 1963 in Düsseldorf geborene Rheinländerin ihr Können auch in einem anderen Bereich ein: als Moderatorin in der Wissensshow “Das weiß doch jedes Kind”. Die Sendung startet nun in die dritte Staffel und beginnt mit einem Prominenten Special (Sendetermin: Freitag, 4. Juli, 20.15 Uhr, Sat.1) — dabei sind unter anderem Hannes Jaenicke, Andrea Sawatzki und Barbara Eligmann. Die Fernsehstars müssen sich den Fragen stellen, die den Schulstoff der Klassen eins bis fünf behandeln. Lampenfieber werden, mit Sicherheit alle haben, denn wie Cordula Stratmann in einem Interview verriet, haben natürlich auch Promis Angst, zu versagen: “Ich habe aufgrund dieser Angst jahrelang bei Günther Jauch abgesagt!”, so die aus der Improvisations Comedyshow “Schillerstraße” bekannte Komödiantin.

Zwei Jobs parallel
So ehrgeizig wie die Kinder, die in ihrer Show den Erwachsenen Hilfestellung geben, war Stratmann in der Schule nicht: “Nicht einen Tag lang, glaube ich”, überlegte die Mutter eines Sohnes. Erfolgreich war Cordula Stratmann trotzdem. Nachdem sie ihr Abitur in der Tasche hatte, studierte sie Sozialarbeit, um dann ab 1988 in einer Familienberatungsstelle zu arbeiten. Ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte die Sozialarbeiterin und Familientherapeutin 1992 als Annemie Hülchrath auf einer Kölner Karnevalssitzung, worauf sie drei Jahre später vom WDR engagiert wurde. Noch im selben Jahr begann sie ihre Arbeit als Moderatorin bei tm3 für die Show “Manngold”. Ein Jahr lang arbeitete Stratmann sowohl in der Familienberatungsstelle als auch im Fernsehen. Sie hatte sich komplett auf ein neues Leben eingelassen. Denn gerade das Unbekannte findet die Schwester zweier Brüder interessant: “Ich probiere immer gern was Neues aus — wie es sich anfühlt und was ich tun muss, damit es gut wird.” Für die nähere Zukunft hat sie noch keine konkreten Pläne. Zunächst wird man von ihr etwas lesen. Im August erscheint ihr Hypochonder-Buch “Ist dieses Buch ansteckend?”. Ohne einen Tick Komik geht es bei Cordula Stratmann eben doch nicht.

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