Die Leistung ist schon beachtlich: Verona Pooth hat seit der Geburt ihres Sohnes vor sechs Monaten 15 Kilogramm “durch hartes Training und eine konsequente Ernährungsumstellung” abgenommen. “Das hört sich nach schlimmer Quälerei an, macht aber sehr viel Spaß — und ist natürlich, wie alles im Leben, auch eine Frage der Einstellung”, sagte die Werbeikone in einem Interview. Sie esse viel Gemüse und Fisch und abends keine Kohlenhydrate. Dem “Schlankheitswahn” sei sie aber nicht verfallen. Zwar sei es wichtig, “sich sexy zu fühlen”, doch sei das Aussehen allein nicht entscheidend. Es gebe “drei Varianten von Attraktivität: eine körperliche, eine emotionale und eine intellektuelle”, meinte die 43-Jährige. “Das Gesamtpaket macht sexy.”
Linda de Mol wurde am 8. Juli 1964 in Hilversum geboren.
Erste TV-Erfahrung sammelte die Holländerin beim britischen Sender Sky Channel. Ihren Durchbruch in Deutschland schaffte sie in den 90ern mit der RTL-Sendung ,-,Traumhochzeit”. De Mols Sauberfrau-Image wurde angekratzt, als das von ihr herausgegebene Frauenmagazin Callboys als Abo-Prämie verloste. In ihrer neuen Show begleitet sie insgesamt 64 Goldkehlchen verschiedenen Alters auf dem Weg zu einer Million Euro.
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Die frühere Traumhochzeit Moderatorin Linda de Mol macht in ihrer neuen Show “The winner is…” Gesangstalente reich. Im rtv-Interview spricht sie über Musik und Familienglück
Können Sie schiefe von schönen Tönen unterscheiden?
Ja. Mein Vater war Sänger und ich als Kind ständig von Musik umgeben. Ich habe früher viel gesungen und bei Showeinlagen mitgemacht. Aber ich sehe die Musik nicht als meine größte Begabung. Ich musste den Holländern sogar im Scherz versprechen, nicht mehr in meinen Shows zu singen!
Was unterscheidet „The winner is…” von anderen Castingshows?
Für die Sänger geht es nicht darum berühmt, sondern reich zu werden. Außerdem gibt es ein Spielelement. Jedem, der in die nächste Runde kommt, wird Geld geboten - zu dem Preis, dass er vor dem Jury-Urteil freiwillig aussteigt.
Sie waren vier Jahre nicht mehr im deutschen TV zu sehen. Was haben Sie in dieser Zeit gemacht?
Ich habe jährlich 30 große Samstagsabendshows in Holland moderiert, spiele die Hauptrolle in einer gomödie und habe eine Frauenserie entwickelt. Darüberhinaus bin ich Chefredakteurin eines Frauenmagazins.
Haben Sie journalistische Erfahrung?
Die hatte ich nicht. Deshalb hätte ich nie gedacht, dass die „Linda”, die ich gemeinsam mit einer Freundin entwickelt habe, so erfolgreich werden könnte. Neulich war ich zusammen mit unserem Ministerpräsidenten auf dem Cover.
Sie sind auch Schauspielerin. Gibt es eine Traumrolle?
Die durfte ich in Holland schon spielen. In einem Thriller war ich als depressive Frau zu sehen - ungeschminkt und verbraucht. Eine große Herausforderung und ein gewaltiger Unterschied zu meinen Rollen in romantischen Komödien.
Sie haben eine Hochzeits-Show moderiert, sind selbst aber nicht verheiratet…
Aber ich war es! Leider ging die Beziehung in die Brüche. Auch vom Vater meiner beiden Kinder habe ich mich getrennt. Jetzt lebe ich seit zwei Jahren mit meinem Freund, einem Musiker, zusammen. Wir sind eine typische Patchwork-Familie - nicht verheiratet, aber glücklich.
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Das Multitalent erzählt, was der “Echo” für sie bedeutet
Sie ist die frische See-Brise Anarchie, die dem Ersten wirklich guttut: Ina Müller, aufgewachsen auf einem Bauernhof hinter dem Deich in der Nähe von Cuxhaven, nimmt beim Moderieren kein Blatt vor den Mund. Und sie brennt für die Musik. Zwei Qualitäten, die in ihrer Late-Night-Show “Inas Nacht” aufs Beste zum Tragen kommen.
Aktuell tourt sie mit ihrem Album “Das wäre dein Lied gewesen” kreuz und quer durch die Republik. Am Donnerstag, 22. März, macht die Künstlerin aber kurz Pause: Dann moderiert sie ab 20.15 Uhr die “Echo 2012″-Verleihung in der ARD.
Ländliche Wurzeln
Ina Müller ist ein Multitalent. Mit “Inas Nacht” erreicht die Moderatorin allerdings Kultstatus. Aus Hamburgs ältester Seemannskneipe führt sie durch eine Late-NightShow der besonderen Art. Der Erfolg sprach für sich. Mittlerweile läuft “Inas Nacht” auch im ARD-Hauptprogramm. Massentauglicher moderiert die Blondine die Sendung deswegen aber nicht. “Die zuständigen Chefs sind wirklich cool. Manchmal ist ihnen meine Sendung sogar nicht anarchisch genug”, sagte sie in einem Interview und denkt, dass sie durchaus noch alle Freiheit hätte, noch eine Schippe draufzulegen. “Allerdings muss ich nicht auf Krampf Krawall machen oder provozieren.” Sich selbst nimmt Müller nicht so wichtig. Dazu hat auch ihre Kindheit auf dem Land viel beigetragen: “Der Pragmatismus meiner Eltern und das Bodenständige meiner Familie haben mich sehr geprägt.” Vielleicht nimmt sie auch deshalb ihre eigene Nominierung beim “Echo” nicht so ernst.
Dass sie sich selbst bei der Verleihung einen Preis überreicht, glaubt Müller nicht. “Jetzt bin ich das fünfte Jahr in Folge nominiert … das freut mich.” Allerdings weiß sie, dass ihre Lieder eigentlich nur auf der Bühne stattfinden. Trotzdem: Für sie als Musikerin ist der “Echo” der wichtigste Preis.
“Und ich bin etürlich ganz scharf darauf, ihn irgendwann zu kriegen. Ein Echo Highlight wäre aber für mich nicht, ihn mir selber zu überreichen. Da bin ich altmodisch.”
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Die Berlinerin gibt auch in “Lauras Stern und die Traummonster” den Ton an
Die große Diva des Kabaretts hat die spitzeste Zunge der Republik. Da überrascht es, dass Desiree Nick erst jetzt ihre erste Synchronrolle sprechen durfte. Im Kinderfilm “Lauras Stern und die Traummonster” (seit Mitte Oktober im Kino) leiht sie dem Monster Tentakel ihre Stimme. Und dabei wird klar: Die schlagfertige Entertainerin will alles unter Kontrolle haben.
Desiree Nick gibt sich im Gespräch so, wie man sie von ihren öffentlichen Auftritten her kennt: selbstsicher, exzentrisch, laut und wortgewandt. Gelegentlich gerät die 55-Jährige sogar richtig in Fahrt. Zum Beispiel bei der Frage, in welchen Situationen ihres Lebens sie besonders mutig sein musste. “Diese Frage stellen Sie einer Alleinerziehenden”, entgegnet die Mutter eines 15-jährigen Sohnes aufgeregt. “Das beantwortet sich von selbst. Ich muss jeden Tag mutig sein! Ich habe keine andere Wahl, als das Zepter in der Hand zu halten.”
Moralisch
Dieses Dogma beherzigt die Kabarettistin spätestens, seitdem sie sich mit 30 für den Schritt ins Rampenlicht entschied. “In meinen Wunschberufen Hebamme oder Stewardess hatte ich keine Chance. Dass ich so spät den Schritt ins Showgeschäft gewagt habe, zeigt, was für ein moralischer Mensch ich bin”, erklärt Nick, die Theologie studierte. “Ich wäre mit 20 nie zu einer Castingshow gegangen!” Als man mit der Sprechrolle des Monsters an sie herantrat, sagte sie sofort zu. “Es hat mich gewundert, dass bei meiner markanten Stimme noch kein Angebot für eine Synchronrolle kam.”
Loyal
Es ist schwer, die glamouröse Fassade der Berlinerin, die ihre Bühnenprogramme selbst schreibt, zu knacken — zu gut schützt sie ihr Leben abseits der Scheinwerfer. “Ich hätte viele Leute in die Pfanne hauen können. Dass ich das nicht getan habe, zeigt, was für ein loyaler Mensch ich bin”, gibt die Künstlerin zu Protokoll. “Nur Menschen, die sonst nichts haben, müssen ihr Privatleben in die Öffentlichkeit zerren.” Schließlich könne sie durch ihr Talent und ihre Intelligenz beeindrucken. Darüber solle dann auch geschrieben werden.
Sie sei ihrer Zeit immer ein Stück voraus. “Es ist zehn Jahre her, dass ich das Promilästern erfunden habe. Heute leben Zeitschriften davon.” Da Desiree Nick stets bemängelt, dass zu wenig clevere und gewitzte Frauen im TV zu sehen seien, drängt sich die Frage auf, wem sie denn eine Show verpassen würde. “Mir natürlich!”
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Sie moderieren ab 14. Oktober die bayerische Talentshow “mia san mia” - wie stark sind Sie mit Bayern verbunden?
Nina Eichinger: Ich würde nicht sagen, das ich urbayrich bin. Aber mein Lebensgefühl ist bayerisch geprägt. Ich fühle mich als Bayerin, und ich würde nirgendwo anders lieber leben als hier.
Trotzdem suchen Sie derzeit eine WG in Berlin?
N. E.: Weil ich oft beruflich dort bin. Es ist nicht schlecht, wenn ich in Berlin ein zweites Standbein habe. Mir macht das Leben in der Hauptstadt Spaß. Gerade jetzt, da ich noch jung bin und mich im Job ausprobieren will.
Aber Sie werden der Heimat nicht gänzlich untreu?
N. E.: Um Gottes Willen, ich werde nicht ganz aus München weggehen. Ich habe während des Studiums gelernt: Je mehr man weg ist, desto mehr kann man es zu Hause genießen. Ich mache nun mal gern neue Erfahrungen.
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Sende Gutes und rede darüber - RTL überträgt in diesem Jahr die 13. Verleihung des Deutschen Fernsehpreises. Und ist selbst sieben Mal nominiert.
Die RTL-Moderatoren Nazan Eckes und Marco Schreyl führen durch den Abend im Coloneum
Die große Live-Show wird uns nicht geboten. Die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2011 findet am 2. Oktober im Coloneum in Köln statt, zu sehen bekommen wir sie erst am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit. Der Feiertag wurde von den Stiftern des Preises - Anke Schäferkordt (RTL), Monika Piehl (ARD), Markus Schächter (ZDF) und Andreas Bartl (Pro7/SAT.1) - als Ausstrahlungstermin der nächsten Jahre festgelegt. Turnusgemäß ist RTL an der Reihe, weshalb die RTL-Stars Eckes und Schreyl moderieren dürfen. Vielleicht wünscht man sich wieder einen Marcel Reich-Ranicki, dem vor drei Jahren die Veranstaltung zu blöd war. Er lehnte den Preis ab, sorgte so auch wieder für
gutes Fernsehen, zumindest für gute Unterhaltung.
Und das ist es, was ausgezeichnet werden soll: gut gemachtes Fernsehen. Nominiert sind in traditioneller Mehrzahl die Öffentlich-Rechtlichen: U.a. je zwei Mal der TV-Film “In aller Stille” und die Serie “Weissensee”. Bei den Privaten liegt RTL mit sieben Nominierungen klar vorn. In der Rubrik “Beste Unterhaltung - Show” sind mit “Ich bin ein Star” und “Let’s Dance” sogar zwei RTL-Produktionen nominiert. Der Gegner heißt allerdings “Eurovision Song Contest”, ist Favorit und kommt von der ARD.
Seit 1999 wird der Deutsche Fernsehpreis vergeben. Eine neunköpfig-Jury, bestehend aus Fernsehschaffenden, Publizisten und Fachjournalisten, entscheidet, welche Fernsehbeiträge zwischen dem 1. September 2010 und 31. August 2011 preiswürdig waren.








