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20. Jul. 2011

Sebastian VettelDer Formel-1-Pilot freut sich auf sein erstes Heimrennen als Weltmeister

Am kommenden Wochenende ist es so weit: Sebastian Vettel fährt das Rennen zum Großen Preis von Deutsch-
land auf dem Nürburgring — RTL überträgt am Sonntag, 24. Juli, ab 12.30 Uhr.

Ob der Nürburgring als Heim-Grand-Prix für den Weltmeister eine herausragende Bedeutung hat? “Man gibt immer 100 Prozent, aber beim Heimrennen ist man noch motivierter, weil man sich zu Hause wohler fühlt.” Der Heppenheimer verrät im Interview, warum er gerne mit den Fans feiert und ob er fernab der Rennstrecke auch hin und wieder Gas gibt.

Welche ist für Sie die schönste Strecke?
Sebastian Vettel: Es gibt viele interessante Strecken, besonders Spa Francorchamps mit der bekannten Mutkurve Eau Rouge, den Stadtkurs von Monaco und Monza.
Warum Monza?
S. V.: Weil ich dort meinen ersten Grand Prix gewonnen habe. Das vergisst man nicht.
Was ist für Sie das Besondere am Nürburgring?
S. V.: Ich habe viele gute Erinnerungen an den Kurs in der Eifel. Sicherlich sind die Berge etwas Besonderes, weil sich das Wetter blitzschnell ändern kann. Und die Strecke ist nicht einfach. Vor der NGK-Schikane, eine sehr schnelle Links-Rechts-Kurve, kann man am besten überholen — und zwar auf der Bremse. Wer später bremst, kann als erster einbiegen. Hört sich einfach an, ist es aber nicht!
Ist der Druck bei einem Heimrennen besonders groß?
S. V.: Vielleicht ist er ein bisschen größer, weil man beim Heimspiel das Beste geben möchte. Generell ist die Anspannung aber vor jedem Rennen groß, da wir das Maximale erreichen wollen.
Was würde Ihnen ein erster “Heimsieg” bedeuten?
S. V.: Das kann ich erst sagen, wenn ich es erleben durfte
Besuchen Sie an diesem Wochenende auch Ihre Freunde und Familie?
S. V.: Dafür ist leider kaum Zeit. Unser Programm beginnt am Mittwochmorgen und die Abende an der Strecke sind lang. Ich hoffe aber, dass mich ein paar Freunde am Nürburgring besuchen werden.
Was heißt für Sie “ein Formel-1-Wochenende leben”?
S. V.: Das heißt, zu 100 Prozent konzentriert sein, auf das, was auf mich zukommt. Und am Ende hoffentlich gemeinsam feiern, weil wir unser Ziel erreicht haben.
Sie feiern mit den mitgereisten Fans. Das ist außergewöhnlich, oder?
S. V.: Die Fans sind ein wichtiger Teil der Formel 1, deswegen besuche ich gerne Veranstaltungen, bei denen ich die Fans persönlich treffen kann. Richtig Spaß hat mir im letzen Jahr unser “home run” in Heppenheim gemacht. Da haben wir die Stadt in eine große Rennstrecke verwandelt.
Sie scheinen ein Mensch zu sein, der sich dem Leben mit Haut und Haar hingibt. Ist das das Geheimnis Ihres Erfolgs?
S. V.: Ich habe das Glück, dass ich mein Hobby zu meinem Job machen konnte.
Vermissen Sie den Formel-1-Tross in der rennfreien Zeit?
S. V.: Natürlich ist es schön, Sachen zu machen, zu denen man normalerweise nicht kommt. Aber meist kribbelt es schon wieder nach kurzer Zeit und ich möchte so schnell wie möglich im Auto sitzen und Gas geben.
Gibt es etwas für Sie, das noch aufregender ist als die Formel 1?
S. V.: Momentan ist die Formel 1 das Beste, was mir passieren konnte.
Haben Sie schon einmal Punkte in Flensburg kassiert?
S. V.: Ich gebe nur auf der Rennstrecke Vollgas. Im Straßenverkehr lasse ich es ruhig angehen. Außerdem lebe ich in der Schweiz und habe einen Schweizer Führerschein.
Was bedeutet Mut für Sie?
S. V.: Grenzen ausloten und neue Dinge ausprobieren.

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21. Jun. 2011

Katarina WittKatarina Witt sucht das Rampenlicht. Die ehemalige Eiskunstläuferin zieht es als Entertainerin auf die Bühne. “Ich freue mich über Applaus. So unmittelbare Komplimente gibt es sonst sehr selten”, betonte die 45-Jährige in einem Interview. Seit sie mit dem Profisport aufgehört habe, sei sie lockerer geworden. “Ich muss mein Bestes geben, aber nicht die Beste sein — das befreit.”

Auf dem Bild: Katarina Witt noch jung im Playboy

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25. Apr. 2011

Magdalena NeunerEs ist unglaublich, aber wahr: Magdalena Neuner ist “ein totaler Sommermensch”, wie sie in einer Radiosendung verriet. Sie habe keine Ahnung, warum sie überhaupt Wintersportlerin geworden ist. “Vielleicht, damit er schneller rumgeht.”
Ihre Liebe gelte nicht nur dem Biathlon, sondern auch ihrer Großmutter, mit der die 24-Jährige unter einem Dach wohnt. “Ich kaufe für meine Oma ein, sie gießt dafür meine Blumen. Wir sind ein gutes Team.” Aber es gebe auch Dinge, die die Sportlerin weniger mag. “Wenn Leute an meiner Haustür klingeln, die gerne mit mir ratschen wollen, obwohl ich sie nicht kenne!”
Manchmal werde es ihr zu viel. “Es gibt Zeiten, in denen ich mir denke: Jetzt wäre ich gerne einfach mal ich!.”

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25. Mrz. 2011

Kai EbelEr brennt für den Beruf - Der Rheinländer moderiert weltmeisterlich, und das seit 20 Jahren

Wenn am Sonntag, 27. März, das Auftaktrennen der neuen Formel1-Saison in Australien gestartet wird, feiert RTL sein Jubiläum im Rennzirkus der schnellen Boliden. 20 Jahre übertragen die Kölner die Königsklasse im Rennsport. Kai Ebel ist fast ebenso lang dabei. Ebel, 46-jähriger Formel-1-Nahkämpfer, steht wie kein Anderer für die Verbindung von Motorsport und Unterhaltung. Mit ihm führte der Sender die Formel 1 aus dem deutschen Randsportarten-Dasein ins Licht.

Intensität
Vor 20 Jahren war der Rennzirkus noch eine geschlossene Gesellschaft. Heute ist es mehr ein Miteinander. “Am Anfang musste man noch seine Ellenbogen einsetzen, um ein Interview zu bekommen. Die Teams versuchten eher, Interviews zu verhindern. Auch mit der deutschen Sprache kam man damals nicht sehr weit. Heute geht kaum noch was ohne”, berichtet der extrovertierte Rheinländer. Deutschland habe eben Glück gehabt, mit Michael Schumacher einen deutschen Helden präsentieren zu dürfen. “Das war ein Riesenvorteil.” Der Weltmeistertitel des Kerpeners sei auch der schönste Moment für Ebel gewesen. Das war ein Gefühl “von unbeschreiblicher Intensität”.

Jacht
Der rasende Reporter mit den schrägen Klamotten hatte ursprünglich kein Benzin im Blut. “Ich bin nicht als Motorsportfan in diesen Job hineingeraten. Es gibt Reporter, die schon immer an der Rennstrecke rumhingen. So einer bin ich nicht.” Kai Ebel studierte vor seinem Einstieg bei RTL Sport und Journalismus. Rein sportlich habe er sich immer fürs Boxen interessiert.
Doch sein damaliger Chef sagte, er solle sich die Formel 1 mal näher ansehen, von der jener fand, “dass man da viel mehr machen konnte, als andere Sender das getan haben”. Das habe der Jungmoderator damals beherzigt und fand schnell, “dass es dort in der Tat eine Menge Potenzial gab” — sprich Helden, Glamour und Internationalität. “In Monte Carlo interessiert eben nicht nur, wer der Schnellste, sondern auch, wer mit welcher Jacht angereist ist.”

Traumjob
Der 46-Jährige ist einer, der immer ganz nah am Geschehen dran ist. Das setzt voraus, dass er jede Saison ein gutes halbes Jahr mit dem Rennzirkus unterwegs ist. Das Lebensgefühl im Rest des Jahres unterscheidet sich natürlich stark vom Formel-1-Betriebsmodus. Es sei gut, dass es diese beiden Phasen im Jahr gebe. “Im Sommer lebe ich aus dem Koffer. Im Winter wird es für mich außerhalb der Rennsaison etwas ruhiger. Aber ich nutze die Zeit für andere Dinge. Ich mache andere Moderationen oder schreibe ein Buch wie Mr. Boxengasse, das im November erschienen ist.” Kai Ebel hat einen Traumjob. Dessen ist er sich bewusst. Motivationslöcher kennt der Rheinländer nicht. “Ich mache diesen Job unheimlich gerne. Sie können mir glauben — wäre es anders, ich hätte mich längst nach einer Alternative umgeschaut.”

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23. Feb. 2011

Maria RieschEine glückliche Beziehung ist goldwert. Maria Riesch trägt bei ihren Rennen stets den Verlobungsring unter dem Ski-Handschuh. “Der ist immer dabei. Das ist mein Glücksbringer”, verriet die 26-jährige Skisportlerin in einem Interview.
Sie werde die kommende Zeit ohne Wettbewerbe auf jeden Fall mit ihrem Verlobten und Manager Marcus Höfl verbringen. “Es ist auch mal wichtig, mich in der freien Zeit bei ihm fallen lassen zu können.” Privates Glück sei für sie wichtiger als sportlicher Erfolg. “Alles, was sportlich noch kommt, ist die Zugabe und können wir gemeinsam genießen.” Was zähle, sei das Glück in der Beziehung — und das werden beide Mitte April besiegeln.

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23. Jun. 2010

Bastian SchweinsteigerEs gibt manche Tage, da will man einfach in Ruhe gelassen werden. Und genau deshalb trägt Fußballprofi Bastian Schweinsteiger zur Tarnung auch gerne mal eine Hornbrille. Doch das ist nicht der einzige Grund, wie der 25-Jährige einer Zeitschrift verriet: “Sie steht mir gut, und manchmal ist es einfacher, mit ihr durch die Stadt zu gehen. Man wird nicht immer gleich angesprochen. Die Brille ist für mich eine super Verkleidung.”

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9. Jun. 2010

Jürgen KloppWas haben ein Fußballverein und ein Unternehmen gemeinsam? Motivation ist wichtig für ihren Erfolg. Jürgen Klopp, Trainer von Borussia Dortmund, vergleicht den Sport mit der freien Wirtschaft. “Beide brauchen Leute, die motiviert sind”, sagte der 42-Jährige einem Magazin. Es müssten jeweils die besten Talente verpflichtet und aus diesen wertvolle Menschen geformt werden.
Dabei ginge es nicht nur um körperlichen Einsatz, sondern auch um Köpfchen. Denn entscheidend sei neben Kraft auch Kreativität. “Es ist wichtig, frech zu agieren.” Das bedeute aber nicht, “morgens den Chef abzuklatschen, sondern Ideen zu entwickeln, kreativ zu sein”.

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27. Apr. 2010

Steffi GrafBeherzt und mit vollem Einsatz — so holte sie auf dem Tennisplatz einen Titel nach dem anderen, zählte zu den Besten. Nun zeigt uns Steffi Graf (40), dass noch ein ganz anderes Talent in ihr schlummert: In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift “National Geographie” veröffentlicht die Tennisspielerin ihre erste Foto-Reportage. Und die ist beeindruckend.
Steffi Graf besuchte zusammen mit dein Fotografen Gerd Ludwig ein Armenviertel in Asmara, der Hauptstadt des nordostafrikanischen Staates Eritrea — dort engagiert sie sich auch mit ihrer Stiftung “Children for Tomorrow”.
Mit ihrer liebenswerten Art und ihrem Einfühlungsvermögen konnte Steffi Graf das Vertrauen der Bewohner schnell für sich gewinnen. Und so gelangen ihr berührende Bilder aus dem Alltag der Ärmsten der Armen. Bilder, mit denen sie die Menschen in den “reichen” Ländern wachrütteln will — das liegt ihr am Herzen. Außerdem: “Mein Wunschtraum war, einmal als “National Geographic” Fotografin zu arbeiten.” Nun ist dieser Traum in Erfüllung gegangen.

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