Viele Frauen warten darauf, Nadeshda Brennicke will ihn nicht: den Heiratsantrag. Der Gedanke alleine lasse die Schauspielerin erschaudern: Vor so einer Frage habe ich immense Angst. Ich finde diese Frage erschreckend. Wenn ich spürte, dass sie kommt, würde ich Reißaus nehmen. Ich bin die Braut, die sich nicht traut—, erzählt die 36-Jährige in einem Interview. Gerade erst brillierte die gebürtige Freiburgerin in der Mario Simmel-Verfilmung “Liebe ist nur ein Wort”. Darin erliegt sie als verheiratete Frau dem Charme und der Intelligenz eines jungen, gut aussehenden Mannes. Die Schauspielerin gesteht, dass sie die Einschätzung des Filmtitels durchaus teile. Denn nach der Trennung von ihrem Partner im letzten Jahr seien ihre Gefühle “erst einmal verbraucht”. Ohnehin könne sie all zu innigen Liebesbekundungen wenig abgewinnen: “Liebesschwüre kann ich nicht ausstehen. Die finde ich ganz furchtbar.” Der Grund für diese Meinung: “Ich glaube den Männern kein Wort.” Vielleicht kann sie sich ja deshalb nicht vorstellen, sich fest an einen Mann zu binden.
Von Nadine |
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Mit Oberflächlichkeiten kann sie nicht umgehen. Deshalb fühlt sich Nadeshda Brennicke auf ihrem Bauernhof auch am wohlsten. Hier würde die Schauspielerin gerne alt werden. Lieber früher als später. “Im Alter wird man als schöne Frau nicht mehr wahrgenommen”, sagte die 35-Jährige einer Zeitung. “Dann zählt das Leben, die Freunde, es gibt kein unwichtiges Gehabe mehr. Ich glaube, das ist Freiheit”, meinte die Mutter eines Sohnes.
Bedeutet Freiheit nicht immer, das Leben, die Freunde und das, was für einen wichtig ist, in den Mittelpunkt zu stellen? Egal ob man jung oder alt, hübsch oder hässlich ist?
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