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20. Okt. 2011

Andrea SawatzkiDie Darstellerin spielt im Sechsteiler “Borgia” die Cousine eines Papstes
Andrea Sawatzki wurde im Jahre 1997 durch den Film “Die Apothekerin” bekannt. Ihre bislang größten Fußstapfen hinterließ die Schauspielerin jedoch in der Rolle der dünnhäutigen Frankfurter “Tatort”-Kommissarin Charlotte Sänger, die regelmäßig die Grenzen des Krimi-Genres auslotete. Der international produzierte Sechsteiler “Borgia”, in dem sie die Cousine eines berüchtigten Renaissance-Papstes spielt, ist Sawatzkis erste historische Rolle — und nicht minder “grenzwertig”. Die Künstlerin, die mit ihrem Kollegen Christian Berkel in Berlin lebt, ist von der künstlerischen Qualität des Sechsteilers überzeugt. “Ich glaube, dass diese Serie zum ersten Mal im deutschen Fernsehen von der Renaissance erzählt, ohne in den Kitsch abzurutschen. Wir befinden uns immerhin an der Schwelle zwischen Mittelalter und Neuzeit. Es ist ein realistischer Historienfilm und gleichzeitig sehr spannend erzählt”, schwärmte Sawatzki in einem Interview.

Verwandlung
Die Mimin hat sich sehr über diese Rolle gefreut. Zum einen ist es ihre erste internationale Produktion. Zum anderen habe es sie schon immer gereizt, in eine andere Zeit einzutauchen. “An den Borgia-Büchern fesselte mich von Anfang an die Leidenschaft der Protagonisten. Auch die hemmungslose Liebe, das ungezügelte Leben von damals.” Das sei bestimmt gewesen von Kampfeslust, aber auch von Angst und Ehrfurcht. “Ich wollte das näher kennenlernen.” Die Mutter zweier Söhne ist begeistert von der Zeit der Renaissance, weil man den Menschen “so ins Herz schauen kann. Auch die etwas reiferen Charaktere, von denen ich einen spiele, haben noch eine ungeheure emotionale Wucht”.
Sinnlich sei es zudem eine Bereicherung gewesen, in diese opulente Bilderwelt einzutauchen, “die schweren Kostüme zu tragen und die satten Farben zu erleben”. Sawatzki habe es genossen, sich über solche Verwandlungen eine andere Zeit zu erschließen und „sich in ein anderes Leben hineinfallen zu lassen”. Bei einer solchen Produktion denkt man sehr viel über den Menschen an sich nach. “Heute ist menschliches Verhalten oft verdeckt. Damals trat alles offener zu Tage.”

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27. Jun. 2011

Andrea Sawatzki Ein bisschen Wagemut täte der deutschen Fernsehlandschaft gut. Zumindest wünscht sich Andrea Sawatzki beherztere Regisseure und bessere Drehbücher. “Ich hätte es gerne extremer, mehr am Abgrund”, gestand die 48-Jährige in einem Interview. Tiefschwarze Geschichten und düstere Figuren lockten die Schauspielerin demnach besonders.
Ihre Rollen erarbeitet sich Sawatzki, indem sie “den Leuten zuschaut”. Ihre Arbeitsweise, durch Beobachtung zu lernen und dann alles auszuprobieren, führe bei gemeinsamen Produktionen mit ihrem langjährigen Lebensgefährten Christian Berkel mitunter zu Spannungen. “Ich will Iosrennen und ausprobieren  und er will reden.”

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22. Okt. 2010

Andrea SawatzkiGeboren am 23. Februar 1963 in Kochel am See/Oberbayern

Die Rolle der “Tatort”-Kommissarin Charlotte Sänger (2001 bis 2009) hat Andrea Sawatzki berühmt gemacht. Vorher hatte sie in der Neuen Münchner Schauspielschule studiert, diverse Engagements an Theatern in Stuttgart, Wilhelmshaven und München. Seit Beginn der 90er-Jahre wird sie regelmäßig in TV-Filmen besetzt, auch im Kino war sie zu sehen (u.a. “Bandits”, “Die Apothekerin”, “Isch kandidiere”). Außerdem liest Andrea Sawatzki viele Hörbücher ein, im letzten Jahr erhielt sie den Deutschen Vorlesepreis. Seit 1997 lebt sie mit Christian Berkel, ebenfalls Schauspieler, zusammen. Ihre beiden Söhne sind sieben bzw. elf Jahre alt. Die Familie lebt in Berlin.

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21. Okt. 2010

Andrea SawatzkiIn der Komödie “Bella Vita” spielt Andrea Sawatzki einen Frau, die ihr Leben selbst in die Hand nimmt. Und stellt dabei wieder einmal ihre Vielseitigkeit unter Beweis

Es gibt Geschichten, die kommen einem bekannt vor. Zum Beispiel diese: Ehemann betrügt Gattin mit einer jüngeren Frau. Ehefrau zieht aus, will sich und allen beweisen, dass sie auf eigenen Füßen stehen kann.
Und damit herzlich willkommen im Plot von “Bella Vita”, der neuen Komödie mit Andrea Sawatzki. Diesem Stoff trauen die Mainzer durchaus ein jugendliches Publikum zu. Bevor “Bella Vita” auf der großen ZDF-Bühne spielt, wird es in ZDFneo, dem digitalen Programm-Ableger für junge Leute, erstausgestrahlt.
Dabei strotzt “Bella Vita”, wie gesagt, nicht unbedingt vor Originalität, bietet aber durchaus sehenswerte Unterhaltung. Dank der teilweise recht pfiffigen Dialoge (”Der ist so tiefgründig wie ein Suppenteller”) und der Hauptdarstellerin Andrea Sawatzki. Die 47-Jährige, die seit 13 Jahren mit Schauspieler Christian Berkel zusammen ist und mit ihm zwei Söhne hat, spielt die betrogene Gattin Isabella Jung (Rufname Bella, wie schön!) mit einer munteren Mischung aus jugendlicher Unbekümmertheit und weltfremder Naivität.
Besagter Betrug wird ausgerechnet am 50. Geburtstag des untreuen Gatten vor den Augen aller Gäste vollzogen. Die Betrogene zieht samt Tochter (gespielt von Lotte Flack) aus und sucht sich einen Job. Das ist sogar in diesem federleichten Geschichtchen nicht besonders einfach, aber erfolgreich.

Wunderbar wandelbar

Andrea Sawatzki, bis vor Kurzem noch “Tatort”-Kommissarin des Hessischen Rundfunks, spielt mal die fürsorgliche Hausfrau, mal die verletzte Ehefrau, mal die naive Berufsanfängerin. Immer überzeugend und glaubhaft. Sie kann das, weil sie wunderbar wandelbar ist. Und bei Bedarf einfach alles weglächelt.
“Ein bisschen was von mir steckt in jeder meiner Rollen”, erzählt sie. “Bella und ich, wir sind beide Kämpfernaturen und versuchen nicht im Selbstmitleid zu versinken, sondern zu handeln.”
Dabei strahlt sie nicht nur Optimismus aus, sondern auch fremde Menschen an. Weswegen ihr die Herzen zufliegen und am Ende irgendwie alles gut wird. Bella Vita, das Leben ist schön. Aber: “Es ist ein Komödien-Schluss”, sagt Thomas Sarbacher, Darsteller des untreuen Gatten Martin. “Mit der Realität hat das sowieso nicht viel zu tun.” Schade eigentlich.

Auf dem Foto, die Schauspielerin Andrea Sawatzki Oben Ohne mit nackter Brust

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8. Jun. 2009

Andrea SawatzkiAls Schauspielerin ist sie sehr erfolgreich, mit ihrem Lebensgefährten ist sie seit mehr als zehn Jahren glücklich liiert und das Familienleben mit den zwei Söhnen meistert sie auch perfekt.
Doch mit der Doppelbelastung aus Beruf und Familie fühlt sich Andrea Sawatzki nicht überfordert. “Ich glaube, ich bin eine große Ausnahme, weil ich einen Mann habe, der mich sehr unterstützt”, sagte sie in einem Interview. Bei der Haushaltsführung sind die zwei aber keine Perfektionisten. “Wenn wir beide drehen, ist schon mal der Kühlschrank leer oder die Kaninchen laufen frei im Garten herum, weil wir sie vergessen haben.”

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