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14. Mai. 2012

Dorka GryllusGeboren wurde die Schauspielerin Dorka Gryllus am 26.12.1972 in Budapest
Im Gegensatz zu ihren Co-Stars musste Dorka Gryllus den Spielort nicht erst entdecken: “Ich bin zwar in Budapest geboren, aber da Siebenbürgen so nah war und dort eine ungarische Minderheit lebt, bin ich oft da gewesen”. Lange hatte Regisseur Martin Enlen vergeblich nach der perfekten “Marta” gesucht. Dorka Gryllus, die nach eigener Aussage sehr schüchtern ist, spielt sie als verletzte, aber auch stolze Frau, sentimental, aber nicht weinerlich. Ende der 90er-Jahre verlegte die Tochter einer Regisseurin ihren Lebens- und Arbeitsschwerpunkt nach Berlin. Im Kino war sie in der Hader-Verfilmung “Der Knochenmann” und in dem Film Fatih Akins “Soul Kitchen” zu sehen. Nebenbei steht sie auch als Sängerin der Berliner Band “Rotfront” auf der Bühne. Schönes Foto mit den Titten von Dorka Gryllus

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30. Apr. 2012

Heike MakatschHermann Hesse ist ein literarisches Idol - unter anderem auch für Udo Lindenberg. Der widmete dem berühmten Autor, dessen Tod sich im August zum 50. Mal jährt, sogar ein Lied, das er eigens für diese Romanverfilmung schrieb. Die tragische, in leisen Tönen erzählte Liebesgeschichte um den Geschäftsmann August Staudenmeyer, der sich für die geächtete Witwe Katharina einsetzt, ist mit August Zirner und Schauspielerin Heike Makatsch prominent besetzt.

Schönes Nacktbild von Heike mit Ihren geilen Titten

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26. Apr. 2012

Tanja WedhornWie haben Ihnen die Dreharbeiten auf der Nordseeinsel Föhr für ihren aktuellen Film “Reiff für die Insel”, der am 27. April um 20.15 Uhr im Ersten läuft, gefallen?
Tanja Wedhorn: Unglaublich gut! Es gibt auf der Insel landschaftliche Ecken, bei denen ich dachte: Wenn ich für diesen Anblick ins Ausland geflogen wäre, dann wäre ich jetzt ganz still vor Staunen … also kneif dich mal! Das ist eine Nordseeinsel in Deutschland. Wie schön ist das denn hier?!
Sie leben in der Großstadt Berlin. Könnten Sie sich ein Leben auf einer Insel vorstellen?
T. W.: Vielleicht mal für drei Monate Entschleunigung, mit den Kindern am Strand spielen und mal gucken, was das mit einem macht. Ich bin aber sicher, dass ich danach zurück in mein Kreuzberg will!
Was bedeutet für Sie Familie?
T. W.: Meine Oma hatte, bis sie mit 94 starb, immer bei und mit uns gewohnt. Da meine Eltern viel arbeiteten, hat sie quasi meine Schwester und mich großgezogen. Oma Maria ist für mich noch heute meine persönliche Heldin und Vorbild!

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16. Apr. 2012

Sophie DalGeboren am 17. Oktober 1981 in Berlin

Die deutsche Schauspielerin türkischer Abstammung Burcu Dal, die sich inzwischen Sophie Dal nennt, ist neben Dieter Pfaff von Beginn an in der Serie “Der Dicke” dabei. Nach ersten Auftritten in Kinderformaten wie “Siebenstein” (1989) und “Löwenzahn” (1990) war und ist ihr Part in “Der Dicke” ihre bisher einzige durchgängige Serienrolle. In den siebziger Jahren sind ihre Eltern von der Türkei nach Deutschland gekommen. Sophie ist ihre zweite Tochter, die Erstgeborene, Ceren, schlug ebenfalls die Schauspielkarriere ein, war zeitweise in der “Lindenstraße” zu sehen, spielte auch schon mit Schwester Burcu in einem Münchner “Tatort”. Sophie Dal baute 2001 ihr Abitur, studierte vier Semester Philosophie, entschied sich aber frühzeitig für die Schauspielerei. Sie lebt in Berlin, wo sie geboren und aufgewachsen ist.

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12. Apr. 2012

Wolke HegenbarthLachend durchs Leben - Für die Schauspielerin ist Humor sehr wichtig

Ihr Vorname ist wohltuend ungewöhnlich, die meist in Rollen mit komödiantischem Anteil zu sehende Schauspielerin Wolke Hegenbarth auch. Mit der Comedyserie “Mein Leben & Ich” schlich sie sich als Schülerin Alex Degenhardt in die Zuschauerherzen. Jetzt zeigt die 32-Jährige ihr Talent in der neuen Vorabendserie “Heiter bis tödlich - Alles Klara” (immer donnerstags um 18.30 Uhr im Ersten) und geht als Klara Degen oftmals ungefragt Kriminalfällen auf die Spur.

Neugierig und  engagiert

“Klara ist eine sehr lebensfrohe und patente junge Frau, die gerne ihren eigenen Weg geht und sich auch von Dienstvorschriften nicht aufhalten lässt”, beschreibt Hegenbarth ihre Rolle in einem Interview.
Und natürlich steckt wie immer auch ein Teil von ihr selbst in Klara. “Bei der Figur Klara kommt mir meine Neugierde und meine offene Art Menschen gegenüber sehr zugute.” Klara lässt sich von niemandem aufhalten. Und das findet Hegenbarth grundsätzlich sympathisch. Auch sie setzt die Dinge, die sie sich vorgenommen hat, in die Tat um.
Wichtig ist ihr, sozial engagiert zu sein. “Gerade da mir selbst ein gewisser Erfolg zuteilwird, möchte ich nicht die Augen davor verschließen, dass es dem Großteil der Weltbevölkerung schlecht geht”, sagt Hegenbarth, die sich wohltätig für Kinderhilfsorganisationen einsetzt und dafür 2011 mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt wurde.
Hegenbarths komödiantisches Talent ist natürlich auch wieder bei “Heiter bis tödlich - Alles Klara” gefragt. Wäre ja auch zu schade, wenn die Darstellerin, die 2004 mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet wurde, dies nicht zeigen würde. Denn nicht nur die Zuschauer können sich an der fröhlichen Seite
Hegenbarths erfreuen. Auch für die gebürtige Meerbuscherin ist Humor sehr wichtig: “Ohne Lachen kann ich mir mein Leben nicht vorstellen.”

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28. Mrz. 2012

Martina GedeckSie feierten letztes Jahr Ihren 50. Geburtstag. Hat die Arbeit an dem Film “Halbe Hundert” der am 28. März im Ersten läuft, Ihrem Umgang mit diesem Ereignis beeinflusst?
Martina Gedeck: Nein, gar nicht. Die Rollen beeinflussen meine Leben nicht, sondern mein leben beeinflusst die Rollen. Das ist immer so bei mir. Und mein Alter? Die Zahl interessiert mich nicht.

Behandelt man seine Beziehungskrise mit 50 anders als mit 30?
M.G.: Doch, schon. Zwei unserer Frauen (aus dem Film) leben in sehr langen Beziehungen, auch wenn die in der Krise geraten sind. Mit 50 wirft man nicht alles sofort über den Haufen, wenn es mal nicht so läuft. Das hat etwas mit Reife zu tun. Auch mit dem Vertrauen und der Nähe die man in einer langen Beziehung aufgebaut hat. Man setzt mehr Energie ei, um beieinander bleiben zu können.

Würden Sie sagen, dass Sie mit höherem Lebensalter mutiger geworden sind?
M.G.: Ja! Ich habe vieles, was mich früher festgehalten hat, über Bord geworfen. Konventionen, Erwartungen anderer … Dinge, die einem als junger Mensch sehr wichtig sind.Heute ist mir wichtig, dass die Dinge, die ich tue, Substanz haben. Und dass mein Leben ein lebendiges und eigenständiges ist.

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27. Mrz. 2012

Leslie MaltonGeboren wurde Leslie Malton am 15. 11. 1958 in Washington/DC

Grenzen spielen für die US-Diplomatentochter Leslie Malton eher keine Rolle. Aufgewachsen ist sie in Washington, Berlin und Wien, der Geburtsstadt ihrer Mutter. In Boston und auch in London ließ sie sich zur Schauspielerin ausbilden, ehe Sie Mitte der 70er ihre Bühnenkarriere Fahrt aufnahm. Ihr Leinwanddebüt gab sie 1976 neben Liz Taylor in dem Film “Eine kleine Nachtmusik”. Die Höhepunkte ihrer Karriere feierte sie dann aber im deutschsprachigen Raum: 1985 überzeugte sie in “Hamlet” am Wiener Burgtheater, und 1990 spielte Malton dann im ZDF-Vierteiler “Der große Bellheim”, ihr Durchbruch in Deutschland. Seitdem gilt sie als gefragte TV-Schauspielerin und Hörbuchinterpretin. Malton lebt jetzt in Berlin und ist mit dem Schauspieler Felix von Manteuffel verheiratet.

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19. Mrz. 2012

Bernadette HeerwagenSie hat zwei Grimme-Preise im Schrank und die Kritiker auf ihrer Seite unglaublich, dass Bernadette Heerwagen noch nicht in aller Munde ist. Dabei muss man die Mimin und ihren neuen Film München ‘72 einfach kennen

Bei Bernadette Heerwagen geraten die Kritiker ins Schwärmen, und die Zuschauer beginnen, im Gedächtnis zu kramen: “Das ist doch … i?” Über dieses Phänomen und die Hintergründe zu “München ‘72″ unterhielten wir uns mit der Schauspielerin, die in Dror Zahavis Film über das blutige Attentat bei der Olympiade einen bemerkenswerten Auftritt hat.
Frau Heerwagen, eine große deutsche Zeitung hat Ihnen das Etikett “die unbekannteste Großartigkeit des deutschen Films” verpasst. Nervt Sie das?
(lacht) Das hat alles seine Vor-und Nachteile. Ich kann einerseits unbehelligt einkaufen gehen. Andererseits freue ich mich natürlich, dass ich als “Großartigkeit” dargestellt werde.
Zu Ihrer Karrierestrategie gehört es, “ganz viel abzusagen”. Ziemlich mutig.
Ich versuche, nur das zu machen, was mein Herz anspricht und was mich herausfordert. Aber klar: Manchmal macht man auch Sachen, um die Miete zu bezahlen.
Entdeckt wurden Sie von Erfolgsregisseur Miguel Alexandre, der damals selbst noch Filmstudent war.
Miguel hat sich damals beim “filmenden Klassenzimmer” bei den Bavaria Filmstudios Geld dazuverdient. Ich war mit meiner Klasse dort und habe mitgespielt. Dabei scheine ich so überzeugt zu haben, dass mich Miguel zwei Jahre später anrief und fragte, ob ich in seinem Abschlussfilm mitspielen wolle.
Reden wir über “München ‘72″. Als das Attentat geschah, waren Sie noch nicht geboren. War dieses Thema also Neuland für Sie?
Nein, ich hatte schon vorher viele Dokus über das Thema gesehen. Nicht bekannt war mir, dass es tatsächlich eine Frau gab, die sozusagen das Bindeglied zwischen den Terroristen und der Delegation aus Polizei und Politikern war.
Sie spielen diese Frau, über die es unerklärlicherweise tatsächlich kaum Informationen gibt …
Ich nehme an, dass Genscher und die anderen einfach interessanter für die Medien waren als eine Frau, die direkt vor Ort war. In der heutigen Zeit kaum vorstellbar.
Was haben Sie über Anneliese Graes, die im Film Anna Gerbers heißt, herausgefunden?
Ich habe eine ältere Dokumentation entdeckt. Mit Bildern, wie sie da in der Conolly-Straße am Haus stand, rauchend, mit ihrem riesigen Funkgerät. Ich habe versucht, über die Körperlichkeit an ihre Persönlichkeit heranzukommen.
Das Wort “Terrorangst” war ‘72 noch gar nicht erfunden, die Polizei schien völlig überfordert mit der Situation. War man damals naiv?
Naiv, ja. Im positivsten Sinne. Man wollte fröhliche Spiele haben und ein Deutschland zeigen, das nach dem Zweiten Weltkrieg friedlich ist. Das Olympia ohne Waffen ausrichten will und wird. Das Attentat 1972 war die Stunde null des Terrorismus in Deutschland. Wenn man heute auf den 11. September blickt, würde man auch sagen, dass einige Dinge naiv waren.
Heute, 40 Jahre nach dem Attentat, schwelt der Konflikt zwischen Israel und Palästinensern immer noch. Hat die Welt nichts dazugelernt?
Das Wichtige ist - und das will auch der Film sagen - die Hoffnung nicht aufzugeben, dass es irgendwann eine Lösung geben wird. Es gibt ein starkes Bild im Film, wie Spitzer und der Anführer der Terroristen im Hubschrauber nach Fürstenfeldbruck fliegen. Und wie sich sich ansehen! Man hat das Gefühl, dass sie sich einig sind über die Sinnlosigkeit des Mordens. Das ist für mich die symbolische Aussage des Films.

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