Im Oktober 2002 schickte Sat.1 versuchsweise ein tolles Gespann auf den Bildschirm: Elena Uhlig und Henning Baum machten als Münchner Polizisten Nina Metz und Leo Kraft unterhaltsame Jagd auf Verbrecher. Die Rollen waren klar verteilt: Der homosexuelle Leo lebte glücklich in einer Beziehung.
Nina fühlte sich in keiner Beziehung richtig wohl, was auch daran lag, dass sie in Leo verliebt war. Aber der stand ja nicht zur Verfügung. Die Kombination gefiel dem Publikum so gut, dass, ab September 2003 18 Folgen ausgestrahlt wurden. Danach sollten drei Spielfilme folgen, von denen nur “Der falsche Freund” gesendet wurde. Die anderen zwei,
“Fünf Freunde” und “Todfeinde”, gibt es diesen und nächsten Mittwoch zu sehen, am 28.7. folgt noch einmal “Der falsche Freund”.
Große Städte haben viel zu bieten. Wolfgang Joop hat seine Zeit in Hamburg sicherlich genossen. Doch eines wurde dem Modeschöpfer dort vermiest: die Oper. “Damals hat jede Designerin schon zum Frühstückscroissant die Callas gehört. Grässlich!”, sagte der 65-Jährige einer Zeitung.
Auch in modischer Hinsicht sei die Oper nicht sein Ding. Joop würde am liebsten “am Eingang jedes Opernhauses eine Mode-Polizei aufstellen, die alle Häkelstolas aussortiert”. Ein wenig verwunderlich also, dass der Modezar bald für die Oper in Berlin Werbung macht.
Früher gehörten sie einfach zu einem gemütlichen Fernsehabend dazu: die Fernsehansagerinnen. Die adrett gekleideten Damen kündigten den Titel des Films an und stimmten mit ein paar kleinen Anekdoten auf die nächsten eineinhalb Stunden Unterhaltung ein.
Irgendwann waren sie schlagartig weg —eben nicht mehr zeitgemäß. Aber einen gewissen Zauber scheinen sie noch heute auf die Menschen auszuüben. Wie die Ex-Lottofee Karin Tietze Ludwig. Sie wird bis heute auf der Straße angesprochen. “Es gibt eine ganze Menge Leute, die noch gar nicht mitbekommen haben, dass ich seit über zehn Jahren nicht mehr im Fernsehen bin”, sagte die 68-Jährige kürzlich einem Magazin.
Das kann ich gut nachvollziehen. Denn irgendwie gehörten diese Damen zur Familie — ja, es fühlte sich fast so an, als säßen sie mit uns im Wohnzimmer. Vielleicht kehren sie irgendwann zurück. Die Chancen dafür stehen meiner Meinung nach gar nicht schlecht. Denn die Menschen schätzen die vertraute Atmosphäre des Fernsehens wieder mehr. Und wie eine Studie kürzlich belegte, schaut auch die Mehrzahl der Deutschen gerne in Gesellschaft fern. Und da würde so eine Fernsehansagerin doch eigentlich ganz gut ins Bild passen.
Leider keine Nacktbilder gefunden.
Weil Michael ihr keinen Hund schenkte, musste er gehen
Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt! Mit Desiree Nick (52) und ihrem zehn Jahre jüngeren “Fernsehfreund” Michael S. ist alles wieder aus— nach nur drei Monaten! In der Sat. 1-Kuppelshow “Die Promi-Singles” hatte sich die Berliner Blondine den Bauunternehmer aus dem Ruhrgebiet herausgepickt: “Eine echte Sahneschnitte!” Dass Michael noch verheiratet ist und zwei Kinder hat, störte die Kabarettistin nicht. “Er ist ein ganz normaler Mann. Genau das war der Reiz.
Aber so groß war die Liebe dann doch nicht, dass sie alle Hindernisse überwindet, so Desiree. Und diese lagen nicht nur an der räumlichen Distanz, sondern waren vor allem tierischer Natur! Denn der innigste Wunsch, den “La Nick” an ihren Liebsten hatte, verwehrte dieser ihr schamlos: Michael wollte ihr partout keinen Mopswelpen kaufen!
“Sonst bleibt doch alles irgendwo gewöhnlich”
“Klar, hatte er Recht, dass ich keine Zeit für einen Hund habe”, gibt sie zu. Liebe bedeute für sie allerdings, etwas zu tun, ohne groß zu hinterfragen. “Für mich muss ein Mann so reagieren: Du willst das, Süße? Bitteschön, dann sollst du es auch haben!”, so die Blondine gewohnt scharfzüngig.
Sonst bleibe doch alles irgendwo gewöhnlich und langweilig. Tja, so ein Promileben ist eben echt zum Jaulen.
Dana (41) und Til Schweiger (45) galten lange als das Vorzeigepaar, glücklich verliebt mit vier bildhübschen Kindern. Als die beiden sich vor über vier Jahren trennten, saß der Schock tief. Nun scheint Dana Schweiger endlich über die Trennung hinweg zu sein. Im Interview mit einer Zeitung sagte sie: “Ich habe mich von Til komplett befreit.” Nicht mehr lange, dann werden die Schweigers auch auf dem Papier kein Paar mehr sein. Die Scheidung sei nur noch reine Formsache, erklärte Dana.
Verheiratet war Fernsehproduzent Wolfgang Rademann noch nie. Und das soll auch im Alter so bleiben. “Soll ich mir jetzt eine Frau nehmen in der weisen Voraussicht, dass ich mal hinfällig werde und sie später meinen Hintern in den Rollstuhl hievt oder mir ein Süppchen kocht? Das ist doch eine Beleidigung für die Frau”, sagte der 75-jährige Erfinder des “Traumschiffs” einer Zeitschrift.
Eine neue Frau braucht Rademann auch gar nicht. Seit mehr als 30 Jahren ist er mit der Schauspielerin Ruth Maria Kubitschek liiert und die Beziehung laufe prima: “Die Kubi ist meine Lebensliebe.”
Sie räumt mit ihrer Vergangenheit auf: Vor einem Jahr kaufte Natascha Kampusch (21) das Raus, in dem sie jahrelang gefangen war — jetzt steht ein Container davor: Das Horror-Haus wird entrümpelt. Das berichtet die österreichische
Zeitschrift “News”. Matratzen, ein alter brauner Aktenkoffer, Möbel, Pappkartons und abgeschlagene Fliesen — alles wird aus dem Haus getragen und kommt auf den Müll.
Sie putzt das Haus gründlich und bringt es in Ordnung
Wie Nachbarn erzählen, hält sich Natascha Kampusch oft auf dem Anwesen im österreichischen Strasshof auf. Sogar ein neuer weißer Sonnenschirm soll jetzt im Garten stehen. Es heißt, sie würde dort oft sitzen und lesen.
Natascha Kampusch wurde 1998 mit zehn Jahren von dem Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil († 44) entführt und acht Jahre gefangen gehalten. Er quälte sie und sie lebte in Todesangst. 2006 konnte sie endlich fliehen.
Jetzt ist sie an den Ort des Verbrechens zurückgekehrt, putzt das Haus und bringt Ordnung hinein. Ihr ganz persönlicher Weg, mit der Vergangenheit ins Reine zu kommen.






