Annett Louisan – Sexy

Annett LouisanZarteste Versuchung, seit es Töne gibt – Die Sängerin verrät, wie ihr neues Album entstanden ist

Eigentlich möchte man schreiben, es sei in letzter Zeit ein bisschen still geworden um Annett Louisan. Aber für laute Töne war die Sängerin ja noch nie bekannt. Seit ihrem Debüt “Das Spiel” im Jahre 2004 gilt sie als sanft säuselnde Chansonniere, deren fiese Spitzen sich hinter ihrem harmlosen Äußeren verstecken. Demnächst wird man jedenfalls wieder sehr viel von der zierlichen, 1,52 Meter großen Künstlerin hören. Vor Kurzem nämlich erschien ihr neues und bisher persönlichstes Album “In meiner Mitte”.

Inspiration
Zwischen 2004 und 2008 hat die hübsche Blonde vier Alben produziert, seit sieben Jahren geht sie unentwegt auf Tour. “Ich hatte nicht genug Atempausen, um das alles zu reflektieren”, gestand Louisan in einem Interview. Deshalb hat sie sich vor dem neuen Album eine Auszeit gegönnt und einige Experimente gewagt, “zum Beispiel habe ich in Augsburg Brecht gespielt”. Und sie hat einige Monate in New York verbracht. “Ich besuchte viele Konzerte. Es war wahnsinnig toll, auch mal andere Leute auf der Bühne zu sehen. Das war sehr inspirierend.”
Ihre Kindheit hat die Sängerin aber auf dem Land verbracht, in der Altmark in Sachsen-Anhalt. Danach liest man in ihrem Lebenslauf nur noch Großstadtnamen: Hamburg, Berlin und eben New York. Ob sie ein Stadtmensch ist? “Natürlich ist zwischendurch auch die Ruhe auf dem Land schön. Aber in der Regel brauche ich das Nachtleben. Ich arbeite gerne nachts. Wenn ich abends um zwölf rausgehe, finde ich es toll, wenn ein Restaurant aufhat oder wenigstens ein Kiosk.” Zudem brauche sie den Trubel. “Menschen machen mich irgendwie glücklich. Und sie sind die beste Inspiration.” Louisan zieht viel aus Gesprächen mit anderen Menschen. Ob nun Harmonie oder Kontroverse — Diskussionen sind Dinge, die sie bewegen. Natürlich spielen Familie und Freunde dabei die wichtigste Rolle.

Privates
“Ich bin mit den Jahren in der Öffentlichkeit vorsichtiger geworden. Ich bin dankbar für die Freundschaften, die schon vorher da waren. Um die muss ich mir keine Sorgen machen, die kennen mich.” Überhaupt geht die Ostdeutsche behutsam mit ihrem Privatleben um. “Ich wollte immer nur wahrgenommen werden für das, was ich kann und tue.” Louisan ist froh, dass sie weitestgehend unerkannt durch die Weltgeschichte pilgern kann. “Oft trage ich nur T-Shirt und Jeans. Ich habe nämlich das große Glück: Wenn ich nicht aufgerüscht bin, kann ich einfach so durchzwitschern und keiner erkennt mich.”

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Ein Kommentar

  1. Jawoll. Sie bleibt die schönste von allen.

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