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31. Okt. 2011

Franka PotenteHollywoodim Ersten - Unbedingt sehenswert: Franka Potente im historischen Zweiteiler Laconia. In einem Interview spricht die Schauspielerin über den Film, Träume und ihr Tattoo

Spätestens seit dein Kinohit “Die Bourne Identität” zählt Franka Potente zu den erfolgreichsten deutschen Schauspielerinnen in Hollywood. Und sie gilt als schwierig, zugeknöpft. Zu Unrecht — stellen wir fest, während die 37-Jährige gut gelaunt im Interview Rede und Antwort steht.

Sie zeigen sich nicht auf Promi Partys, sprechen nicht über Privates. Trotzdem haben Sie es bereits jetzt weiter gebracht, als die meisten deutschen Schauspielerinnen. Machen die anderen etwas falsch?
Franka Potente: (lacht) Ich glaube nicht, dass ich irgendwas richtig mache, was andere falsch machen. Aber ich glaube daran, dass sich langfristig durchsetzt, wenn jemand etwas tut, hinter dem er auch steht. Das ziehe ich durch. Auch wenn man sich dadurch auch mal Unverständnis oder Häme aussetzt.

Berühmt sind Ihre Auftritte auf dem roten Teppich in Turnschuhen zum Abendkleid. Provozieren Sie gerne?
Das ist lange her. Das habe ich zu “Lola rennt”-Zeiten gemacht. Ich habe damals diese Rena-LangeRoben getragen und dachte, da sieht man die Füße sowieso nicht.

Was denken Sie, wenn Sie Kollegen sehen, die im Dschungelcamp Maden verspeisen?
Da bin ich schmerzfrei. Ich hätte auch nichts dagegen, im Dschungel Abenteuer zu erleben. Auch wenn das bedeuten würde, ein paar Maden verspeisen zu müssen. Allerdings würde ich mich dabei nicht filmen lassen.

In den diversen Quizshows, in denen sich Ihre Kollegen tummeln, hat man Sie auch noch nicht gesehen …
Anfragen bekommt man für alles Mögliche. Ich bin Schauspielerin und Autorin. Dabei belasse ich es.

Und Regisseurin. Ein Traum war es, der Sie zu Ihrer ersten Regiearbeit (”Der die Tollkirsche ausgräbt”, wurde 2006 auf der Berlinale uraufgeführt) inspiriert hat. Inwiefern beeinflussen Träume-Ihre Arbeit?
Sehr. Sie sagen viel über einen Menschen aus. In meinen Kurzgeschichten kommen sie oft vor.

Den Traum, einmal Schauspielerin zu werden, haben Sie sich mit 18 sogar auf den Arm in Form eines Tattoos verewigen lassen …
Stimmt. Kurz vor dem Abitur habe ich mir ein Commedia dell’ ArteTattoo stechen lassen. Ich habe damals in den Sommerferien in einer Fabrik gejobbt, und die Schauspielerei war ein Weg, aus der Provinz rauszukommen. Ich wollte meinen Enkeln später mal zeigen können, dass ich es versucht habe.

Traumhaft war auch Ihre Entdeckung. Sie wurden in einem Restaurant angesprochen …
Auf der Toilette einer Bar! Eine Casterin gab mir ihre Karte und sagte: “Wir haben da ein Projekt, ruf doch mal an!” Ich habe dem nicht so viel Bedeutung beigemessen und erst eine Woche später angerufen. Schließlich wurde “Nach fünf im Urwald” draus.

Bei Ihrem aktuellen Filmprojekt “Laconia” diente ein 70 Meter langes U-Boot als Set, das man akribisch genau nachgebaut hatte. Da muss es ziemlich eng zugegangen sein …
Ja, das war eine wirklich klaustrophobische Situation. Und sehr anstrengend. Zumal es total heiß und das Boot mit so vielen Leuten völlig überbeladen war — eben wie damals auf dem echten Boot.

Der Untergang der Laconia war bislang wenig bekannt. Hatten Sie schon davon gehört?
Nein. Und das habe ich mit Verwunderung festgestellt. Denn es ist eine sehr interessante, fast absurde Geschichte.

27. Okt. 2011

Juliette BinocheJuliette Binoche hat Hollywood-Regisseur Steven Spielberg zweimal einen Korb gegeben. “Die Geschichte ist bei ihm immer nur um den männlichen Helden aufgebaut. Das ist mir zu platt”, erzählte die Oscarpreisträgerin in einem Interview. Das habe sie ihm auch direkt ins Gesicht gesagt.
Die 47-Jährige arbeitet immer wieder an politischen Filmen. “Ich habe als Schauspielerin die Verantwortung, die Menschen durch Filme auf wichtige Ereignisse hinzuweisen

25. Okt. 2011

Empfanden Sie den Druck, Popstar zu sein, unangenehmer, als einer Filmfigur das Gesicht zu geben?
Yvonne Catterfeld: Als Schauspielerin fühle ich mich weniger verantwortlich für das Gesamtprodukt. Wenn mein Name auf einem Album steht, ist das anders. Die Musik ist und bleibt immer wichtig in meinem Leben. Ich bin von Herzen Musikerin.
Was war prägender für Sie: Lieblingsfilme oder Lieblingsplatten?
Y. C.: Früher war mein Leben auf Musik ausgerichtet, Filme habe ich erst später entdeckt. Eines meiner prägendsten Erlebnisse in Sachen Musik hat dennoch mit einem Film zu tun. Als ich “Sister Act 2″ sah und Lauryn Hill darin singen hörte, wusste ich, dass ich meine Musik gefunden hatte.
Und welche Filme haben Sie geprägt?
Y. C.: Da gibt es viele. Ich bin ein richtiger Kinofreak geworden. Ich liebe Woody Allen. Gerade die letzten europäischen Filme seit dem großartigen “Matchpoint”.

Yvonne Catterfeld nackt in “Schatten der Gerechtigkeit” von 2009 Film hier anschauen oder runterladen Yvonne Catterfeld - Schatten der Gerechtigkeit 2009

22. Okt. 2011

Ann-Kathrin KramerSie sagten einmal, “Stillstand ist das Schlimmste” sind Sie rastlos?
Ann-Kathrin Kramer: Früher ging eher es darum, das Neue anzureißen. Heute finde ich das in einer Gründlichkeit.
Sie sind auch unter die Autoren gegangen. Brauchen Sie Herausforderung?
A.-K. K.: Das mache ich aber schon länger. Manchmal reichen auch die kleine Dinge. Mein nächstes Projekt heißt: Ich möchte Klavierspielen lernen.
Sie sind seit fast 20 Jahren in dem Geschäft. Wie nehmen Sie diese Branche für sich ein?
A.-K. K.: Ich nehme das alles nicht mehr zu ernst. Ich fokussiere mich mehr auf das Arbeiten.

20. Okt. 2011

Andrea SawatzkiDie Darstellerin spielt im Sechsteiler “Borgia” die Cousine eines Papstes
Andrea Sawatzki wurde im Jahre 1997 durch den Film “Die Apothekerin” bekannt. Ihre bislang größten Fußstapfen hinterließ die Schauspielerin jedoch in der Rolle der dünnhäutigen Frankfurter “Tatort”-Kommissarin Charlotte Sänger, die regelmäßig die Grenzen des Krimi-Genres auslotete. Der international produzierte Sechsteiler “Borgia”, in dem sie die Cousine eines berüchtigten Renaissance-Papstes spielt, ist Sawatzkis erste historische Rolle — und nicht minder “grenzwertig”. Die Künstlerin, die mit ihrem Kollegen Christian Berkel in Berlin lebt, ist von der künstlerischen Qualität des Sechsteilers überzeugt. “Ich glaube, dass diese Serie zum ersten Mal im deutschen Fernsehen von der Renaissance erzählt, ohne in den Kitsch abzurutschen. Wir befinden uns immerhin an der Schwelle zwischen Mittelalter und Neuzeit. Es ist ein realistischer Historienfilm und gleichzeitig sehr spannend erzählt”, schwärmte Sawatzki in einem Interview.

Verwandlung
Die Mimin hat sich sehr über diese Rolle gefreut. Zum einen ist es ihre erste internationale Produktion. Zum anderen habe es sie schon immer gereizt, in eine andere Zeit einzutauchen. “An den Borgia-Büchern fesselte mich von Anfang an die Leidenschaft der Protagonisten. Auch die hemmungslose Liebe, das ungezügelte Leben von damals.” Das sei bestimmt gewesen von Kampfeslust, aber auch von Angst und Ehrfurcht. “Ich wollte das näher kennenlernen.” Die Mutter zweier Söhne ist begeistert von der Zeit der Renaissance, weil man den Menschen “so ins Herz schauen kann. Auch die etwas reiferen Charaktere, von denen ich einen spiele, haben noch eine ungeheure emotionale Wucht”.
Sinnlich sei es zudem eine Bereicherung gewesen, in diese opulente Bilderwelt einzutauchen, “die schweren Kostüme zu tragen und die satten Farben zu erleben”. Sawatzki habe es genossen, sich über solche Verwandlungen eine andere Zeit zu erschließen und „sich in ein anderes Leben hineinfallen zu lassen”. Bei einer solchen Produktion denkt man sehr viel über den Menschen an sich nach. “Heute ist menschliches Verhalten oft verdeckt. Damals trat alles offener zu Tage.”

17. Okt. 2011

Yvonne CatterfeldVor historischer Kulisse erzählt das Melodram Am Ende die Hoffnung von einer tragischen Dreiecksgeschichte im Zweiten Weltkrieg
Als Drama, das “auf wahren Begebenheiten” basiert, kündigt SAT.1 die neue Produktion “Am Ende die Hoffnung” an. Wahr ist der geschichtliche Hintergrund. Als Inspirationsquelle diente der Dokumentarfilm “Operation Caesar” über das Schicksal der deutschen U-864. Darin kam auch eine Frau vor, die mit einem Maat des 1945 versenkten U-Boots verlobt war. Die Zeitzeugin rückt nun als rein fiktive Gestalt in den Mittelpunkt des Melodrams, das Thorsten Näter als Mix aus Spionagethriller und Liebestragödie inszeniert hat (Buch: Annette Hess).
Yvonne Catterfeld spielt die zentrale Figur Ellen. Ihr Freund Robert, der für den britischen Geheimdienst arbeitet, setzt sie auf den Marineoffizier Mertens an, um Näheres über die Ladung der U-864 zu erfahren. Ellen verliebt sich in ihr”Opfer” und erkennt zu spät, dass sie für seinen Tod mitverantwortlich sein wird.
“Wir erheben nicht den Anspruch, etwas über den deutschen Widerstand zu erzählen”, so SAT.1 -Fiction- Chef Joachim Kosak. Ambitioniert ist der Film lediglich in seiner Emotionalität und der visuellen Gestaltung. Die Winterszenen in Norwegen sind in einem Greenscreen-Studio entstanden durch das Zusammenfügen von Landschaftsaufnahmen mit Spielszenen und zusätzlichen Effekten. Eine optische Glanzleistung für Romantik-Fans.

Auf dem Foto, Yvonne Catterfeld in Schatten der Gerechtigkeit

Weiter Fotos findest Du hier

10. Okt. 2011

Nina EichingerSie moderieren ab 14. Oktober die bayerische Talentshow “mia san mia” - wie stark sind Sie mit Bayern verbunden?
Nina Eichinger: Ich würde nicht sagen, das ich urbayrich bin. Aber mein Lebensgefühl ist bayerisch geprägt. Ich fühle mich als Bayerin, und ich würde nirgendwo anders lieber leben als hier.

Trotzdem suchen Sie derzeit eine WG in Berlin?
N. E.: Weil ich oft beruflich dort bin. Es ist nicht schlecht, wenn ich in Berlin ein zweites Standbein habe. Mir macht das Leben in der Hauptstadt Spaß. Gerade jetzt, da ich noch jung bin und mich im Job ausprobieren will.

Aber Sie werden der Heimat nicht gänzlich untreu?
N. E.: Um Gottes Willen, ich werde nicht ganz aus München weggehen. Ich habe während des Studiums gelernt: Je mehr man weg ist, desto mehr kann man es zu Hause genießen. Ich mache nun mal gern neue Erfahrungen.

8. Okt. 2011

Nadja Uhl… den Unwägbarkeiten des Lebens zu begegnen. Nadja Uhl findet Humor vor allem in der Liebe wichtig. “Humor ist sexy! Ich rede nicht vom Rumgackern, sondern meine eine Ausgewogenheit von Galgenhumor, spielerischem Humor und Selbstironie”, betonte die Schauspielerin in einem Interview. Es erleichtere das Leben, sich auch mal auf die Schippe zu nehmen.

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