Das Unternehmen “Titelverteidigung”, das am 14. Mai mit dem Finale des Eurovision-Song-Contests in Düsseldorf endet, geht Lena Meyer-Landrut ganz entspannt an. “Ich gehe da jetzt einfach so rein, wie ich lustig bin, und dann klappt das schon. Hauptsache, ich werde nicht Letzte”, sagte die 19-Jährige in einem Interview. Ihre Karriere wolle sie auf sich zukommen lassen, nur das machen, “was die Lust so bringt”. Nach wie vor liebäugelt Lena mit der Schauspielerei, konkrete Pläne hat sie allerdings nicht. “Ich weiß nur, dass ich irgendwann einen Bauernhof mit Hunden und Pferden haben will”, verriet die Hannoveranerin.
Sie hat als Model gearbeitet und war die Ehefrau von Eros Ramazzotti. Trotzdem entspricht Michelle Hunziker nur teilweise dem Klischee von der schlichten Blondine. Ja, sie wurde 1995 zu “Italiens schönstem Po” gekürt und posierte für Männermagazine. Aber die Frau mit dem sympathischen Lachen ist nicht auf den Kopf gefallen. Sie spricht fünf Sprachen, moderiert in Deutschland, Italien sowie der Schweiz zahlreiche Shows, wofür sie bereits ausgezeichnet wurde, und tritt in Italien in Musicals auf. Zwischendurch fällt sie durch wohl überlegte Interviews auf, die von Herzlichkeit und Bescheidenheit zeugen. Im Moment steht sie in Italien für die tägliche Show “Striscia la notizia” vor der Kamera. Und natürlich für “Wetten, dass … ?”, wo sie seit Oktober 2009 die Wetten präsentiert.
Auf dem Foto: Michelle Hunziker noch sehr jung, Oben Ohne
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Vor 30 Jahren, am-14.2.1981 ging eine Show auf Sendung, die bis heute ganze Familien vor dem Bildschirm versammelt: “Wetten, dass … ?”, einst von Frank Elstner erfunden und moderiert, bot spanneride Wetten, bunte Show-Acts und nette Gespräche auf der Couch.
Die Jubiläumssendung an diesem Samstag wird nun von dem Unfall überschattet, den der Wettkandidat Samuel Koch in der Show vom 4. Dezember erlitt:
Er war bei dem Versuch, mit Sprungstelzen über ein fahrendes Auto zu springen, gestürzt und hatte sich lebensgefährlich verletzt. In den Wochen danach warfen Kritiker dem ZDF vor, den Unfall leichtfertig in Kauf genommen zu haben. Moderator Thomas Gottschalk dachte übers Aufhören nach. ZDF-Intendant Markus Schächter versprach eine lückenlose Aufklärung.
Nun entlastet ein Gutachten der Kölner Sporthochschule den Sender. Trotzdem werden Thomas Gottschalk und seine Assistentin Michelle Hunziker am Samstag die Showtreppe nicht mit leichtem Schritt hinunter gehen, da helfen auch Gäste wie Take That und Max Raabe nicht. Das ZDF hat angekündigt, das Konzept der Sendung zu verändern. Wie, das muss sich noch zeigen. Auf eine traurige Art wird diese Ausgabe von “Wetten, dass … ?” sehr spannend werden.
Michelle nackt, Oben Ohne
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Die Schauspielerei ist mein Leben - Ob “Stille Wasser” tief sind, zeigt sich beim nächsten Bremer Tatort
“Darüber will ich nicht reden” — Fragen nach ihren berühmten Eltern Jenny Gröllmann und Ulrich Mühe wehrt die 25-jährige Anna Maria Mühe ab. Man sieht es ihr nach — schließlich ist es weiß Gott nicht leicht, in diesem Alter schon Vollwaise zu sein. Vielleicht nicht zuletzt deswegen stürzt sich die in Berlin lebende Schauspielerin von einem bemerkenswerten Projekt ins nächste. Ob Sie sich dadurch erhoffe, das Etikett “Tochter von” loszuwerden? “Das müssen Sie wissen”, kokettiert Anna Maria Mühe in einem Interview.
Vor zwei Jahren wurde sie bereits mit einer Nominierung für den Deutschen Filmpreis belohnt. Und auch für die Rolle der alkoholabhängigen Rebecka im Bremer Tatort “Stille Wasser” (Sonntag, 13. Februar, um 20.15 Uhr im Ersten) gebührt ihr Respekt.
Vorbereitung
Das Thema Sucht war der jungen Schauspielerin nicht mehr fremd. Für den Kinofilm “In der Welt habt ihr Angst” (Kinostart: 3. März) schlüpft Mühe in die Rolle einer Heroinabhängigen. “Dadurch war ich bereits mit dem Thema Sucht vertraut. Ich musste mich noch auf die Schiene des Alkohols konzentrieren.” Nachdem sie sich mit Lesestoff, Filmen und Gesprächen mit Betroffenen gut vorbereitet hatte, ging es an die praktische Umsetzung. “Als es dann um das Gefühl und das Spiel ging, redete mein Bauch mit mir.” Ob es etwas gebe, wonach Mühe süchtig sei? Vielleicht nach Schokolade? Die Antwort: “Nach Schauspielerei!”
Name
Die Liebe zum Beruf ist familiär bedingt— ihre Eltern waren bekannte deutsche Schauspieler. “Ich wuchs damit auf, insofern war der Beruf mir nicht fremd. Aber ich wusste nicht von Kindesbeinen an, dass es das ist, was ich machen will” — bis sie Regisseurin Maria von Heland für den Film “Große Mädchen weinen nicht” entdeckte. “Nach dem ersten Drehtag war es für mich klar wie Kloßbrühe, dass ich diesen Beruf toll finde.”
Dabei gereicht ihr der Name Mühe weder zum Vorteil noch ist er ihr eine Last. Mittlerweile sei sie ihr eigener Herr. “Am Anfang meiner Karriere öffnete er mir jedenfalls nicht wissentlich Türen. Ich bat meine Eltern nie um Rat oder um Kontakte. Heute sage ich: Ich mag meinen Namen sehr gerne und bin stolz auf ihn.” Anna Maria Mühe arbeitet gerne und viel. “Ich mag stressige Tage, wenn viel parallel läuft.” Ihre Rollen wählt sie aus dem Bauch heraus. “Wenn ich ein Drehbuch bekomme, muss im besten Fall mein Herz hüpfen. Ich muss laut mitlesen und der Rolle Leben schenken wollen. Dann ist das Angebot eigentlich schon zu 80 Prozent gut.” Erst danach seien andere Aspekte, wie zum Beispiel der Regisseur, wichtig.
Mit ihrer bisherigen Karriere ist die Jungschauspielerin auch sehr zufrieden. Sie habe stets das Glück gehabt, dass ihr “die Regisseure immer gute Rollen und sehr viel Vertrauen schenkten.” Trotz ihrer Erfolgsgeschichte bleibt Mühe auf dem Teppich. Die Schauspielerei sei ein großer Beruf, vor dem sie “wahnsinnige Ehrfurcht” habe.
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Indische Impulsivität und österreichische Gemütlichkeit: Die Komödie “Bollywood lässt Alpen glühen” bringt’s witzig zusammen
“Wir hätten die Wiedervereinigung mit Indien machen sollen”, stöhnt Uwe Steimle als ostdeutscher Kellner in der steirischen Gaststätte, erfreut über die hohen Trinkgelder der indischen Gäste. Am Ende des Films hat er seinen Willen: Ossi, Ösis und Inder wirbeln in einer gemeinsamen Tanzszene. Dazwischen liegen einige ironische, romantische und kitschige Momente, mit denen sich 90 Minuten angenehm rumkriegen lassen.
Im Mittelpunkt der Kultur-ClashKomödie steht Alexandra Neldel als Jung-Filmproduzentin Franzi. Für einen indischen Film soll sie einen idyllischen Drehort in den Bergen suchen — und schlägt ihr Heimatdorf St. Maria vor. Aus dessen Mief war sie als Teenager geflüchtet, ließ Vater, Schwester und Jugendliebe Bruno zurück. Die sind gar nicht begeistert, dass Franzi mit einer Horde Tänzerinnen, Lamas und dem Bollywood-Filmstar Amit die Alpen aufmischt. Aber während der Dreharbeiten bilden sich ungewöhnliche Allianzen, die selbst Franzi nicht für möglich gehalten hätte.
Der Filmspaß stammt aus der Feder von Marc Terjung (”Edel & Starck”, “Danni Lowinski”). Der mixt munter Bollywood Kitsch mit Berg Romantik, bis nicht nur die Alpen, sondern auch die Bäckchen der Zuschauer vor Vergnügen glühen.
Auf dem Foto: Alexandra Neldel Nackt in “Das Miststück” von 1998
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Die Moderatorin präsentiert die Show “Das Hochzeitsschiff” Sie wandelt auf den Spuren von Linda de Mols “Traumhochzeit”: Kim Fisher geht in der neuen ARD-Show “Das Hochzeitsschiff” (Donnerstag, 3. Februar, um 20.15 Uhr) mit vier Pärchen auf Kreuzfahrt und prüft die Heiratswilligen auf ihre Ehetauglichkeit. Am Ende wird geheiratet —vorausgesetzt, das Siegerpaar hat noch Lust auf eine gemeinsame Zukunft. Obwohl die 41-jährige Berlinerin bislang ohne Ehering durchs Leben geht, hat sie zum Thema Hochzeit einiges zu sagen. Denn die Entertainerin ist romantischer, als es ihre unterhaltsame Art vermuten lässt. Im Interview spricht die Moderatorin über ihre emotionale Ader und über Möpse — einen davon, namens Ella, führt sie gerade spazieren.
Möpse sollen eher faul sein — müssen Sie Ella durch die Gegend tragen? Kim Fisher: Quatsch! Möpse sind wie ihre Besitzer. Wenn Sie morgens bis in die Puppen schlafen, schläft auch der Mops bis in die Puppen. Wenn Sie um sechs Uhr joggen gehen, geht der Mops mit. Ist das nicht super?
Wo war Ella denn, als Sie das “Hochzeitsschiff” gedreht haben? Mit an Bord? K. F.: Nein! Ich habe ein perfekt ausgeklügeltes System. Es gibt zwei bis vier feste Hundesitter. Und 100.000 andere, die sich gerne anbieten, weil Ella einfach ein unglaublich lustiger Hund ist. Ella ist das Tollste, was mir je passiert ist!
Neben dem “Hochzeitsschiff”? K. E: Am Anfang war ich mir überhaupt nicht sicher, ob ich mitmachen möchte. Ich ging davon aus, nicht seetauglich zu sein. Das Konzept hat mich dann aber überzeugt.
Ist der Ernstfall eingetreten? K. E: Es gab schon einen Tag, da hat es ziemlich gewackelt. Ich warf dann aber eine Pille ein und es ließ sich aushalten. Trotzdem war das natürlich ein großes Abenteuer.
Haben Sie die nächste Kreuzfahrt schon gebucht? K. F.: Nein, aber ich gehe davon aus, dass die Show ein Erfolg wird — und dann machen wir natürlich weiter. Das einzige Problem ist, dass man auf so einem Schiff fett wird.
Das war ja auch gut so, oder? Im Hinblick auf die Emotionen … K. F.: Allerdings. Eigentlich bin ich diejenige, die sagt: “Was heult die denn jetzt rum?” Aber beim “Hochzeitsschiff” musste nach jeder Spielrunde ein Paar die Show verlassen. Ich war über mich entsetzt, dass mir das so leid tat.
In Ihnen steckt eine Romantikerin? K. F.: Das hätten die meisten Leute gar nicht von mir erwartet. Aber ich habe tatsächlich nichts gegen Romantik.
Sie testeten die Paare auf ihre Ehetauglichkeit. Was muss ein Pärchen denn haben, um den Test zu bestehen? K. F.: Sie müssen es wirklich ernst meinen miteinander. Es müssen Vertrauen und Respekt vorhanden sein. Wenn es kriselt, darf man nicht gleich weglaufen. Ich bin viele Jahre eine Wegläuferin gewesen.
Glauben Sie an die große Liebe? K. F.: Absolut. Ich bin 41, und heute empfinde ich die Liebe als großes Glück. Meine Mutter hat erst mit Ende 50 ihren Lebensgefährten kennengelernt. Es ist nie zu spät.
Und wenn Sie heiraten würden … K. F.: Dann hätte ich gerne etwas Helles an, mit Spitze. Ein rattenscharfes Kleid. Den Antrag müsste übrigens der Mann machen.
Gerade Eltern können die Hochzeit ihrer Kinder häufig kaum erwarten. Wie oft müssen Sie sich anhören, dass es Zeit wird? K. F.: Gar nicht! Weder beschwert sich meine Mutter noch meine Freundinnen. Meine Mutter sagt immer: “Du machst das richtig.” Sie sieht, dass ich ein zufriedener Mensch bin, der Freude am Leben und natürlichseine Beziehungen hat. Aber wenn ich mal heiraten sollte, darf das auch die ganze Welt erfahren. Wenn das nicht passiert, dann eben nicht. Ich nehme die Dinge, wie sie sind.
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Mit sehnsuchtsvollem Blick in die Vergangenheit stellt Senta Berger fest, sie würde gerne mal wieder einen Film in Amerika drehen. Es sei schön, “eingebettet zu sein in so eine riesige Maschinerie, in der jeder weiß, was er tut, und jeder auch die Zeit dafür hat”, erzählte die Schauspielerin in einem Interview. Sie würde aber auch nicht jede Rolle annehmen. “Eindimensionale Figuren würden mich nicht interessieren.” Entsprechend habe sie gerade eine Rolle in einem Tom Hanks Film abgelehnt.
Obwohl sie in Amerika immer “unendlich verwöhnt wurde”, bereue sie nicht, auf eine Hollywoodkarriere verzichtet zu haben. “Ich wusste: Die können mich morgens mit der Ziehharmonikalimousine abholen, aber der Film wird dadurch nicht besser.” Eine Limousine macht eben noch keinen Film.
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Geboren am 17. April 1969 in Berlin
Heirat scheint bei Kim Fisher nicht ausgeschlossen, wie sie am Rande des “Hochzeitsschiff”-Drehs erzählt: “Weiß muss unbedingt sein. Ich möchte eine Prinzessinnen-Braut sein.” Das dürfte kein Problem sein für Fisher: Als Moderatorin, Schauspielerin und Schlagersängerin ist sie einen großen Auftritt gewohnt. Ihr Abitur trat sie noch als Kerstin Poetke an, zweimal übrigens, dafür bewies sie schon beim Abi-Ball Gesangs- und Unterhaltungsqualitäten. Die gipfelten in drei CDs, zahlreichen Moderationen (darunter die Talkshow “Riverboat” mit Jan Hofer), mehreren TV-Komödien und drei Büchern. Zudem peppt sie jeden Montag mit ihrer selbstironischen Art als Ratefuchs die SWR-Show “Sag die Wahrheit” auf.
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