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31. Dez. 2010

Christiane HörbigerGeboren wurde die Schauspielerin am 13.10.1938 in Wien

Christiane Hörbiger startete mit Anfang 20 ihre Theaterlaufbahn. Mitte der Achtziger Jahre begann ihre Fernseh-Laufbahn. In Deutschland wurde sie vor allem durch “Die Guldenburgs” (1987-1990) bekannt. Sie war “Julia - Eine außergewöhnliche Frau” (1998-2001) und glänzte im oscar-nominierten Film “Schtonk” (1992) sowie als Titelheldin in der Dürrenmatt-Verfilmung “Der Besuch der alten Dame” (2008). Vor zwei Jahren legte sie mit “Ich bin der weiße Clown” ihre Autobiografie vor. Das Thema Altern beschäftigt sie in ihrer neuen Produktion “Wie ein Licht in der Nacht” (mit Klaus J. Behrendt, Friedrich von Thun), in der sie eine Maklerin spielt, die in Rente geht. Der Film läuft voraussichtlich am 26. April im Ersten.

28. Dez. 2010

Keira KnightleySie war 18, als die Erfolgsreihe “Fluch der Karibik” 2003 begann, mit 20 erhielt sie eine Oscarnominierung — nun gab Keira Knightley in einem Interview zu, dass sie mit 22 Jahren nicht mehr arbeiten wollte. “Es machte mir keinen Spaß, was ich tat. Und ich hasste die Vorstellung, privilegiert zu sein. Ich sah darin keinen Sinn.” Die heute 25-Jährige habe im Alter von 16 bis 22 nur gearbeitet und in der ganzen Zeit nicht einmal Urlaub gemacht. Umgestimmt habe sie schließlich ihre Freundin Carey Mulligan, mit der sie zusammen für den Film “Alles, was wir geben mussten” (Kinostart: 31. März) vor der Kamera stand. “Ich hatte das Gefühl, wenn ich wieder drehe, wäre sie jemand, der auf mich aufpasst.”

Schauspielerin Keira Knightley mit nacktem Busen

27. Dez. 2010

Jutta SpeidelRobin Jutta Hood - Wie der Held vom Sherwood Forest: In Jetzt aber erst recht setzt sich Jutta Speidel für die Schwachen ein. Das liegt ihr auch privat

Geldgierige Manager wollen eine gemütliche Münchner Privatklinik in einen teuren Gesundheitstempel verwandeln. Nur die resolute Physiotherapeutin Kathi steht ihnen im Weg. Doch die ist samt ihrer Kollegschaft schnell entlassen: Gemeinsam hat man mittellose Patienten behandelt und dafür reiche Privatpatienen abkassiert. Kathi ist am Boden zerstört. Doch bevor sie sich wie geplant von einer Brücke stürzen kann, tut dies vor ihren Augen der Investmentbanker Clemens. Er hat die illegalen Machenschaften seines Chefs ignoriert und soll nun als Sündenbock verhaftet werden. Der Brückensprung kostet keinen das Leben, schweißt die beiden aber nach einigen Querelen zusammen: Gemeinsam wollen Kathi und Clemens gegen die großen Bosse angehen.
Das geht natürlich nicht ohne kleine Klischees, praktische Zufälle und den ein oder anderen Seitenhieb auf das Gebaren in der modernen Finanzwelt — ist aber heiter anzuschauen: Jutta Speidel verleiht ihrer eindimensional angelegten Figur Tiefe, und Hansa Czypionka gibt die bekehrte “Heuschrecke” mit leichter Ironie. Ein weiteres Schmankerl findet sich in einer Nebenrolle: Kathis Nachbarin Frau Otz wird von Jutta Speidels Mutter Gerlinde gespielt. So macht Robin Hood auch im neuen Jahrtausend Spaß.

Schauspielerin Jutta Speidel im durschsichtigem Top zeigt Ihre nackten Brüste

25. Dez. 2010

Jutta SpeidelDrei Fragen an Jutta Speidel

Ist Kathi ein moderner Robin Hood?
Sie ist eine Robin-Hood-Figur! Das ist ganz klar. Der Gerechtigkeitssinn ist mir ja nicht ganz fremd. Auch ich habe ein kleines bisschen von einem Robin Hood in mir. Ich frage zwar die reichen Leute, ob sie meinen Verein Horizont e.V. unterstützen wollen, aber auch ich verteile Mittel auf ärmere Menschen um.
Wie war es, mit ihrer Mutter zu drehen?
Das war einfach entzückend. Sie hat sich wirklich wahnsinnig gefreut, und dann geht’s mir auch ganz gut dabei. Sie hat ihren Job super gemacht und auch ganz viele Komplimente bekommen.
Welche Projekte sind geplant?
Ich schreibe gerade mein zweites Buch, das ich im Februar abgeben muss. Zur Info: Nach ihrer Radtour über die Alpen sind Jutta Speidel und Bruno Maccallini mit echten Eseln unterwegs. “Zwei Esel auf Sardinien” (Ullstein) soll im Mai erscheinen.

Jutta Speidel Oben Ohne noch sehr jung

21. Dez. 2010

Marie-Luise MarjanFrau Marjan, was machen Sie am Sonntagabend gegen 1850 Uhr?
Marie-Luise Marjan: Ich bitte Sie! — “Lindenstraße” kucken natürlich! Ich schaue jeden Sonntag — am liebsten alleine, weil ich ziemlich kritisch bin. Haben wir alles hingekriegt? Und natürlich: Muss ich mal wieder etwas für mich tun und ein paar Pfündchen abnehmen?
Woher nehmen Sie mit 70 Jahren ihre Kraft?
M.-L. M.: Vielleicht hat das damit zu tun, dass ich die Menschen liebe. Und ich bin neugierig — die Neugier ist ein Motor. Ich will eigentlich immer etwas dazu lernen, Neues erfahren — das hält wach. Ich sage immer: Wenn man schon 50-mal über die Latte gesprungen ist, muss man es beim 51. Mal eben auch wieder schaffen, ohne zu reißen. Immer positiv an jeden Drehtag herangehen …
Also haben Sie es nie bereut, den Weg der Schauspielerei eingeschlagen zu haben?
M.-L. M.: Ich konnte ja nichts anderes. Ich wurde als Schauspielerin geboren — auch wenn meine Adoptiveltern zunächst meinten, ich sollte mir die Flausen aus dem Kopf schlagen und einen anständigen Beruf lernen.

Marie-Luise Marjan Oben Ohne

21. Dez. 2010

Jessica SchwarzNach dem Kinofilm folgt nun die TV-Fassung der Buddenbrooks: Heinrich Breloers Thomas-Mann-Verfilmung als opulenter Zweiteiler

Die “Buddenbrooks”, ein Festtagsthema. Heinrich Breloers Kinofilm lief vor zwei Jahren zu Weihnachten an, nun folgt die Fernsehfassung. Mit 1,3 Millionen Zuschauern war die neue Verfilmung des Jahrhundertromans von Thomas Mann einer der größten deutschen Kinoerfolge der letzten Jahre. Trotz der Presse-Schelte, die Breloer und sein Team einfuhren. Kritik an Verfilmungen gehört zum guten Ton im Feuilleton-Betrieb und darf deshalb nicht sonderlich irritieren. Schließlich war auch Marcel Reich-Ranicki von der “enorm kenntnisreichen Interpretation des Stoffs” beeindruckt.
Eine kleine Lobeshymne verdient die Hochglanzproduktion allemal. Dem TV-Publikum wird ihre unverwüstliche Aktualität gefallen, das Porträt zweier Generationen: die der Buddenbrook-Eltern  (Armin Mueller-Stahl, Iris Berben). Und die seiner Kinder, die an Papas Erfolg nicht anknüpfen können: Thomas (Mark Waschke), der Firmenerbe, der sich verspekuliert; Christian (August Diehl), dem Ehrgeiz und Disziplin fehlen; und allen voran Tony (Jessica Schwarz), die zentrale Figur, die nach vielen Schicksalsschlägen erkennen muss, dass das Leben “furchtbar ernst” ist. Eine hervorragende Besetzung, die nicht unbedingt den Geschmack der Roman-Kenner trifft und den Feuilletonisten eine breite Angriffsfläche bot.
Gestört hat an Breloers Inszenierung, dass sie sich bei aller Werktreue viele Freiheiten erlaubt und die Familienchronik lediglich illustriert, ohne den ironischen Pessimismus der Vorlage einzufangen. Und nicht zuletzt irritierte das hastige Tempo, die Raffung. Was an der Fernsehfassung kaum auffallen wird. Denn der TV-Zweiteiler, ca. 40 Minuten länger, ist in seinem Erzählrhythmus viel ruhiger, gelassener, bietet der Vorstellung der Personen viel mehr Raum. Keine perfekte Verfilmung, gewiss. Doch wer hier lamentiert, tut es auf hohem Niveau: Breloers “Buddenbrooks” ist ein TV-Event der Extraklasse.

Schönes Nacktfoto von Jessica Schwarz

20. Dez. 2010

Stefan MrossDer Musiker erzählt von Weihnachten und einem ganz besonderen Gefühl

Ob “Stille Nacht” oder doch “Last Christmas”? Die Entscheidung fällt am Donnerstag, 23. Dezember, wenn im Ersten “Die schönsten Weihnachtslieder der Deutschen” gekürt werden. Und mittendrin in dieser Show steht mit dem Chiemgauer ein Mann, der außerhalb der volkstümlichen Szene so gerne unterschätzt wird — obwohl Stefan Mross, der die Weihnachts-Hitparade zusammen mit Kim Fisher moderiert, nun wirklich bewiesen hat, dass er Unterhaltung kann. Seit 2005 führt der 35-Jährige erfolgreich durch die Unterhaltungsshow “Immer wieder sonntags”. Der Bayer gilt als gut gelaunter Zampano der Volksmusik — aber es gibt auch einen Menschen hinter den Kulissen, der privat ein ganz schüchterner Typ ist.

Ehrenvolle Aufgabe
Man sagt dem Ehemann von Schlagersängerin Stefanie Hertel nach, er nähme gerne ein Duett mit Rapper Bushido auf. Nein, gestand Mross in einem Interview, das sei eine Zeitungsente gewesen. Aber der Volksmusiker hört auch Rockmusik. “Rock mag ich gerne. Wenn Bon Jovi, Phil Collins oder Robbie Williams anfragen, dann sage ich natürlich nicht nein.” Sie säßen schließlich alle in einem Boot. “Wir unterhalten die Leute, wollen sie auch in schwierigeren’Zeiten auf andere Gedanken bringen — das ist unsere ehrenvolle Aufgabe.”
Die Volksmusikszene sei für junge Menschen nicht immer einfach. Natürlich hat Stefan Mross darunter gelitten, früher in der Disko als “Heile-Welt-Fuzzi” oder “Volksmusiktrottel” beschimpft zu werden. Mittlerweile mache ihm das aber nichts mehr aus.
“Heute denke ich, es ist gut, dass ich die Schattenseiten mitgekriegt habe, denn so schätze ich es umso mehr, wenn ich Applaus von meinem Publikum bekomme.” Der Trompeter stehe hinter dem, was er tue und das spüren die Menschen. “Wir drängen uns niemandem auf, wir laden die Leute nur ein, einmal abzuschalten.” An Weihnachten ist heile Welt sowieso erlaubt. Die Wochen davor seien zwar stressig, da das Musikanten-Paar noch auf Tournee ist. Aber an Heiligabend, vor dem Baum aus den Wäldern des Chiemgaus, sei alles ganz anders. “Dann wird zusammen musiziert und gebetet.” Das sei ein ganz besonderes Gefühl.

14. Dez. 2010

DuffyWas war der erste Song, den Sie hörten?
Duffy: Das muss “Crazy” von Patsy Cline gewesen sein. Ich war sechs oder sieben, und wenn ich an einem Sonntag in der Küche saß und der Regen gegen die Fensterscheiben schlug, dann passte diese sehnsuchtsvolle Stimme.
Sie kommen aus einem kleinen Dorf…
Duffy: 1.300 Menschen lebten dort. Deshalb fand Musik für mich als Kind im Radio statt. Und im Auto. Dort gab es Kassetten, bei denen wir mitsangen. Zum Beispiel “Sunny Afternoon” von den Kinks. Meine Zwillingsschwester saß hinten, ich auf dem Beifahrersitz, weil ich zwölf Minuten älter bin.
Kein Plattenladen weit und breit?
Duffy: Ein Kaufhaus. Dort gab es die Top Ten. Aber die kaufte ich nicht. Es gab in der Schule ein paar Mädchen, die Take That mochten. Die trugen die T-Shirts und kritzelten sich das Logo mit dem Kugelschreiber auf die Hose. Aber das interessierte mich nicht.

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