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18. Okt. 2010

Maria SimonGeboren am 6. Februar 1976

Sie ist gebürtige Leipzigerin, hat Wurzeln in Kasachstan und lebte jahrelang in New York: Schauspielerin Maria Simon ist inzwischen mit ihrer Familie in Berlin sesshaft geworden. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Schauspieler, Regisseur und Musiker Bernd Michael Lade, spielt sie in der Punkband “Ret Marut”. Ihre Ausbildung schloss Maria Simon 1999 an der renommierten Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin ab. Seitdem hat die 34-Jährige fleißig Preise gesammelt: unter anderem den Max-Ophüls-Preis für “Erste Ehe” (2003). Für ihre Darstellung in “Good Bye, Lenin!” und “Lichter” gab’s Nominierungen für den Deutschen Filmpreis. 2004 wurde Maria Simon Deutscher “Shooting Star des Europäischen Films” . Ihre Schwester ist die Schauspielerin Susanna Simon.

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17. Okt. 2010

Maria SimonMaria Simon ermittelt ab 2011 im “Polizeiruf”. In dieser Woche sehen wir sie im Drama “Kongo”. In einem Interview sprach die Schauspielerin über Liebe, Geld und Existenzängste

Was ist Reichtum? Hat das was mit Geld zu tun? Was braucht man wirklich zum Glück? Solche Fragen beschäftigen Maria Simon vor allem, seitdem sie von den Dreharbeiten zum Militärdrama “Kongo” zurück ist. Allzu viel Zeit zum Nachdenken bleibt der 34-Jährigen allerdings nicht. Schließlich hat die Schauspielerin “einen großen Staat zu bewältigen”. Gemeint sind ihre drei Kinder (drei, fünf und zwölf). Ist sie am Set, kümmert sich Ehemann und Schauspielkollege Bernd Michael Lade um den Nachwuchs. Ihm gelang der Durchbruch 1992 als “Tatort”-Kommissar Kain — der Ritterschlag im deutschen Fernsehen. Doch TV-Ermittler ist nun mal kein Job auf Lebenszeit, 2009 war Schluss. Nun wird seine Frau neue Kommissarin im ARD-Sonntagskrimi. Derzeit steht Maria Simon für ihren ersten “Polizeiruf 110″-Film vor der Kamera.

Frau Simon, eine große Zeitung hat geschrieben, dass die Rolle Sie gerettet habe. Ist das so?
“Gerettet”, das klingt so groß. Aber … ja, das ist eigentlich so. Die Leute glauben ja immer, Schauspieler seien Millionäre. Dass es Zeiten gibt bei uns, in denen man gar keine Arbeit hat, in denen man durch sämtliche Institutionen, wie zum Beispiel Arbeitsamt, fällt, ist dem Zuschauer gar nicht bewusst.
Also sind Preise - davon haben Sie ja schon einige bekommen - in diesem Geschäft keine Garantie dafür, dass man beruflich erst einmal ausgesorgt hat?
Nein. Auf gar keinen Fall. Es gibt keine Garantien in diesem Beruf. Aber das ist auch das Spannende daran. Man besinnt sich dann auf andere Werte, um nicht in Panik zu verfallen.

Und welche sind das?
(Denkt nach) … Liebe?! Dankbarkeit, dass man überhaupt am Leben ist. Dass man sich gefunden hat. Dass man eine Familie hat und ein Dach über dem Kopf.

Diese Woche läuft “Kongo” im ZDF, in dem Sie die Hauptrolle spielen. Hat der Film Ihr Bild verändert, das Sie von Soldaten haben?
Der Blick hat sich verändert. Ich nehme diese Männer oder Frauen jetzt viel mehr als Menschen wahr. Als Menschen mit Ängsten. Sie haben in ihrer Ausbildung gelernt, mit ihrer schweren Ausrüstung zu marschieren und wie man mit Gewehren umgeht. Aber wie es ist, dieses Wissen wirklich anwenden zu müssen, von der Angst überwältigt zu werden, ist eine ganz andere Geschichte.

Empfanden Sie Angst während der Dreharbeiten in Afrika?
Nein. Ich fand das alles sehr spannend. Wir haben zeitweise im Landesinneren in Hütten gewohnt. Trotzdem waren wir gut ausgestattet. Im Gegensatz zu den Menschen dort, die sehr ärmlich wohnten. Das heißt aber nicht, dass sie unglücklicher sind als wir. Aber was braucht man überhaupt dazu, um glücklich zu sein? Auch das ist eine Frage, die ich mir dort gestellt habe.

Zu Beginn des Films gibt es eine schockierende Szene: Ein Junge wird von einem deutschen Soldaten getötet. Kann man den Zuschauern solche Bilder zumuten?
Ja. Denn das wirft ja auch viele Fragen auf. Die Menschen aufzufordern, nicht wegzuschauen, finde ich wichtig. Gerade in meinem Beruf.

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14. Okt. 2010

Julia RobertsSchönheitswahn ade! Julia Roberts macht sich keine Gedanken über Figurprobleme. “Ich bin zu alt dafür. Das ist diese Kultur, bei der Leute es wichtig finden, die eigene Jugend zu vergöttern”, sagte die Schauspielerin in einem Interview. Es sei an der Zeit, dass wir unser gesundes und glückliches Aussehen erhalten, “anstatt das negative Schönheitsideal zu fördern, jedes Mädchen müsse dünn sein”.
In der Bestsellerverfilmung “Eat Pray Love”, der zurzeit im Kino läuft, geht Roberts Figur auf Sinnsuche. Doch die dreifache Mutter hat ihr Ziel bereits erreicht. “Ich finde alle Dinge, die ich gesucht habe, zuhause. Meine Familie ist meine Welt.” Sie sei am glücklichsten, wenn sie aufwache und ihre Kinder lächeln sehe.

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13. Okt. 2010

Ulrike KrienerAlles hat sein Gutes: Ulrike Kriener macht ihre ZDF-Produktion “Klimawechsel” für einen etwas entspannteren Umgang mit den Wechseljahren verantwortlich. Das Thema sei “durch die Serie viel, viel mehr im Gespräch”, sagte die 55-jährige Schauspielerin in einem Interview. Vorher sei das eher ein Thema für die medizinische Presse gewesen. “Mir kommt es so vor, dass es jetzt viel unbekümmerter auch in Zeitschriften oder der Werbung angesprochen wird.” Ein Wechsel hin zu mehr Offenheit wurde ja auch Zeit!

Auf dem Foto: Ulrike Kriener nackt in Verurteilt, Anna Leschek

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12. Okt. 2010

Nicole KidmanDie UN-Dolmetscherin Silvia Broome (Nicole Kidman) wird zufällig Zeugin, als Unbekannte ein Mordkomplott gegen einen afrikanischen Regierungsvertreter schmieden. Broome fliegt auf und lebt fortan in Sorge um ihr Leben. Sie sucht Hilfe bei den US-Behörden, die ihr den Agenten Tobin Keller (Sean Penn) zur Seite stellen. Der richtet seine Ermittlungen nicht nur auf die Verschwörung, sondern auch auf die Dolmetscherin selbst. Regisseur Sydney Pollack inszenierte einen packenden Thriller mit intelligentem Ende, den VOX am Donnerstag, 14. Oktober, um 20.15 Uhr zeigt.

Film und Fernsehen, Nicole Kidman nackt in Billy Bathgate

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11. Okt. 2010

Rainhard FendrichDer Musiker zeigt sich auf seinem neuen Album “Meine Zeit” nachdenklicher denn je

Nachdem in den letzten Jahren einige Turbulenzen sein Privatleben und seine musikalische Karriere überschatteten, scheint Rainhard Fendrich nun sein privates Glück wiedergefunden zu haben. Auch künstlerisch läuft es bestens. Auf seinem neu- en Album “Meine Zeit” zeigt er sich mehr denn je als nachdenklicher und gesellschaftskritischer Liedermacher. Vor Kurzem gab der österreichische Musiker bekannt, er werde zum dritten Mal Vater. Wie er sich fühlt? Natürlich “gut, sehr gut”, verriet Fendrich in einem Interview. Und keine Spur von Nervosität, schließlich habe er das schon öfter erlebt. “Das ist einfach ein unheimliches kostenloses Geschenk.”

“Wen wundert’s”
Beim Hören seines neuen Albums bekommt man den Eindruck, Erziehung sei heutzutage noch schwieriger als früher. Zudem stellt man sich die Frage nach Vorbildfunktion, Werten und nach dem Rüstzeug, das man seinem Nachwuchs mit auf den Weg gibt. Ein Kind sei “ein Geschenk, das man nie besitzt”. Man müsse den Kleinen “Halt geben und mehr Verantwortung gegenüber der Jugend beweisen”. Insofern hat sich Fendrich auf die Fahne geschrieben, sich mit den Erwachsenen auseinanderzusetzen. Aber nicht nur die Jugend ist Thema seines neuen musikalischen Werks.

“Der Mensch ist, wie er ist”
Habsucht, Geld und Reizüberflutung - das sind die Schlagworte, die unsere Zeit charakterisieren. “Man verdrängt. Und das Gefährliche daran ist, dass der Mensch nicht bereit ist, etwas dazuzulernen.” Hoffnung mache es Fendrich jedoch, “Kinder zu haben. Ich habe Hoffnung in eine Generation, die etwas ändert”. Das Wichtigste sei, “sensibel zu bleiben für Themen, die nicht in Ordnung sind”. Das sei die richtige Einstellung, um auf Missstände zu reagieren.

“Macho, Macho”
Fendrich fing als Liedermacher an, seine großen Gurus waren Konstantin Wecker, Hannes Wader und Wolf Biermann - Vertreter der düsteren Betroffenheitsliedermacherei der 70er-Jahre. Doch mit Charme und Wiener Schmäh fand das österreichische Multitalent den richtigen Ton und füllte mit seinem Hang zum humorvollen Lied auf einmal eine Lücke, ohne es zu wissen oder gezielt zu wollen. “Das war eine goldene Zeit, Wirtschaftswunder und so weiter. Plötzlich kam ich und hatte mit Strada del sole einen Hit. Und ganz klar: Ich war jung und verbiegbar und dachte: Na, dann machen wir eben noch einen Hit. Und noch einen.”
Mit dem Erwachsenwerden habe er aber die Dinge klarer gesehen. “Ich distanziere mich nicht von diesen Liedern. Aber ich könnte so etwas nicht mehr schreiben. Es interessiert mich nicht mehr, wie etwa bei Macho Macho, wie schön ein Mann ist. Ich habe andere Probleme. Und über die singe ich.”

Live
Stolz mache ihn vor allem, dass er sich immer wieder durchgesetzt habe. “Auch wenn ich manchmal auf Widerstand stieß” - im übrigen auch auf der Bühne. Aber eines steht fest: “Live-Arbeit ist einfach das Salz in der Suppe. Und die Angst, die man Lampenfieber nennt, wird nicht weniger. Im Gegenteil. Denn ich weiß nach 30 Jahren, was alles passieren kann, vom Blitzschlag bis hin zu vollen Bierdosen, die auf die Bühne geworfen werden … Alles! Trotzdem: die Faszination, die bleibt!”

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6. Okt. 2010

Elizabeth HurleyKinder haben manchmal Flausen im Kopf. Elizabeth Hurleys Sohn Damian würde im zarten Alter von acht Jahren gerne Drehbücher schreiben oder Popsongs komponieren, die er dann zum Abendbrot vorträgt. Neuerdings warte er mit modischen Anregungen für seine Mutter auf — Mama Liz hat die falsche Haarfarbe. “Mein Sohn hat mich gerade gefragt, warum Gott mir kein blondes Haar gegeben hat”, ließ Hurley in einem Internetportal verlauten.
Die 45-jährige Schauspielerin überlege daher, ob sie jetzt gleich zum Frisör rennen und ihre brünette Haarpracht umfärben solle. “Wenn er von der Schule heimkommt, könnte ich sagen, dass Gott ein Wunder vollbracht hat.”

Elizabeth Hurley Oben Ohne

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5. Okt. 2010

Michaela MayDas nennt man flexibel: Michaela May kann sich auch einen ganz anderen Job als den der Schauspielerin vorstellen. “Wenn ich kein Engagement mehr bekäme, würde ich sicher etwas anderes machen”, erzählte die 58-Jährige in einem Interview.
Sie denke da zum Beispiel an einen Blumenladen. Dazu erklärt May ganz unverblümt: “Solange ich zwei Arme, zwei Beine und ein Gehirn zum Denken habe, geht immer etwas. Auch in meinem Alter.” Aber durch die Blume gesagt: Wir hoffen, dass May Arme, Beine und Gehirn weiterhin für die Schauspielerei gebraucht.

Ganz schön dicke Titten

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