Große Städte haben viel zu bieten. Wolfgang Joop hat seine Zeit in Hamburg sicherlich genossen. Doch eines wurde dem Modeschöpfer dort vermiest: die Oper. “Damals hat jede Designerin schon zum Frühstückscroissant die Callas gehört. Grässlich!”, sagte der 65-Jährige einer Zeitung.
Auch in modischer Hinsicht sei die Oper nicht sein Ding. Joop würde am liebsten “am Eingang jedes Opernhauses eine Mode-Polizei aufstellen, die alle Häkelstolas aussortiert”. Ein wenig verwunderlich also, dass der Modezar bald für die Oper in Berlin Werbung macht.
Die unerschrockene Schauspielerin schwimmt mit Haien
Sie hat ihn gesehen: den weißen Hai. Wolke Hegenbarth blickte dem mächtigen Tier direkt ins Auge. Die 30-Jährige wagte für den Film “Erlebnis Erde: Die Schöne und der Hai” (Sendetermin: Montag, 5. Juli, 20.15 Uhr, das Erste) Tauchgänge in der Tiefe des Ozeans und schwamm mit den Haien.
Sprung ins kalte Wasser
Während es andere Menschen bei der bloßen Erwähnung eiskalt den Rücken herunterläuft, ist “Wolke”, wie ihre sie Fans liebevoll nennen, von den vom Aussterben bedrohten Fischen fasziniert. Durch den Fischfang sind die Bestände dramatisch zurückgegangen. In zehn Jahren könnten erste Arten verschwunden sein. Dagegen kämpft sie an, und genau dafür sprang sie ins eiskalte Wasser. “Ich musste für den Film erst einmal tauchen lernen, das habe ich vorher noch nie gemacht”, berichtet die Wahlsüdafrikanerin in einem Interview.
Und Angst? Naja, es sei schon ein seltsames Gefühl gewesen, mit einem Raubtier auf Tuchfühlung zu gehen. “Von den Profis vor Ort fühlte ich mich aber immer gut behütet. Da trat die Angst in den Hintergrund, ich konnte mich vollkommen auf die Faszination des Erlebnisses einlassen.”
Moment des Glücks
Die Begegnung mit dem Walhai, dem größten Fisch der Welt, war für Wolke Hegenbarth ein einzigartiger Augenblick. “Ich fühlte mich wie bei Free Willy. In der freien Natur einem so riesigen Tier so nah zu sein, das war ein Moment großen Glücks. Das ist eine Erfahrung, die macht man nur einmal im Leben!”
Genau diese Momente möchte die wagemutige Schauspielerin den Menschen vermitteln und gleichzeitig auf das Problem fehlender Schutzzonen aufmerksam machen.
Fisch an der Angel
Der Film wurde in Wolke Hegenbarths zweiter Heimat Südafrika gedreht. Dort kommt man an Haien nicht vorbei. “Wer vor Kapstadt schwimmen gehen will, muss sich bewusst sein, an welchen Stränden es Haie gibt.” Wer in Südafrika wohnt, geht derzeit aber auch ins Fußballstadion, oder? “Leider nicht. Während der WM werde ich in Deutschland arbeiten.” Hegenbarth steht momentan für die Serie “Notruf-Hafenkante” vor der Kamera. Ob sie in ihrer Rolle als Polizeimeisterin auch dicke Fische an der Angel hat, wird sich zeigen.
Grit Böttcher konnte sich einst vor Verehrern kaum retten. Sie habe “mehr als genug” von ihnen gehabt, erinnerte sich die Schauspielerin in einem Interview. “Aber ich habe wenige an mich rangelassen. Vielleicht war ich zu stolz.”
Stolz, aber auch Vorsicht sind gute Ratgeber, wenn es um unangenehme Verehrer geht. Auch von Klaus Kinski würde man annehmen, er sei ein unliebsamer Bewunderer gewesen. Doch die 71-Jährige schwärmt, sie sei von Kinskis cholerischer Art verschont geblieben. “Der war zauberhaft.”
Geboren am 27. März 1948 in Brilon
Er wollte nicht mit Tauber in Rente gehen. Den einarmigen Polizeiruf-Kommissar hat Edgar Selge 2009 in den Ruhestand geschickt. Sein Vollzeitjob auf der Bühne und vor der Kamera war ihm wichtiger. Im April war der Schauspieler Selge als unglücklich geschiedener “verlorener Vater” zu sehen, letzte Woche als Nazi-Arzt. Er ist die ideale Besetzung für ausdrucksstarke, widersprüchliche Charaktere. Der Darsteller, der Germanistik, Philosophie und Schauspiel studiert hat, erobert seine Figuren über den Text, entdeckt dabei ihre Eigenarten und Gefühle - und ist in jeder Rolle ein anderer. Nur bei Neurotikern spielt er ein bisschen sich selbst. Und mit “Angsthasen” könne er sich durchaus identifizieren.
So ein Leben als Popstar kann manchmal ganz schön anstrengend sein. Aber glücklicherweise weiß Shakira, wie sie sich so richtig entspannen kann. Sie sieht sich Serien wie “Curb your enthusiam” oder “Seinfield” auf DVD an oder aber die schlimmsten Filme, die sie finden könne. “Ich möchte nichts sehen, was emotional zu anstrengend ist”, verriet die 33-Jährige in einem Interview. Das Leben sei schon so komplex und intensiv genug. “Wenn ich Fernsehen schaue, möchte ich mich leicht wie eine Feder fühlen”, begründet die Sängerin ihre TV-Vorlieben.
Geiles Nacktfoto von Shakira
Es gibt manche Tage, da will man einfach in Ruhe gelassen werden. Und genau deshalb trägt Fußballprofi Bastian Schweinsteiger zur Tarnung auch gerne mal eine Hornbrille. Doch das ist nicht der einzige Grund, wie der 25-Jährige einer Zeitschrift verriet: “Sie steht mir gut, und manchmal ist es einfacher, mit ihr durch die Stadt zu gehen. Man wird nicht immer gleich angesprochen. Die Brille ist für mich eine super Verkleidung.”
Welche Erinnerungen die Mimin an ihre Kindheit hat
Heimliche Mitternachtspartys, leidenschaftliche Sportwettkämpfe und freche Schulstreiche — das ist die Welt von “Hanni & Nanni”. Generationen von Frauen haben die Geschichten der beiden Zwillingsschwestern in ihrer Kindheit verschlungen. Hannelore Elsner allerdings, die in dem gleichnamigen Film (seit Kurzem im Kino) die liebevolle Direktorin des Internats Frau Theobald verkörpert, kannte “Hanni & Nanni” überhaupt nicht.
“Ich habe in meiner Jugend eher wildere Geschichten gelesen, die ich auch meinem Sohn vorgelesen habe — zum Beispiel Räuber Hotzenplotz, Wo die wilden Kerle wohnen und Die kleine Hexe, erinnert sie sich in einem Interview. Aber es waren gerade die vielen Mädchen, die Elsner so viel Freude an den Dreharbeiten bescherten. “Ich bin unglaublich verknallt in die Mädchen.”
Zauberhafte Atmosphäre
So störte es Elsner nicht, in einem Film auch mal in den Hintergrund zu treten. Denn im Mittelpunkt stehen selbstverständlich die Kinder. Und dass sie eine ausgezeichnete Schauspielerin ist, das wissen ohnehin die meisten. Elsner genoss am Set einfach “eine im wahrsten Sinne zauberhafte Atmosphäre, vor allem in dem Schloss, in dem wir gedreht haben”.
Der 67-Jährigen war dies alles relativ vertraut: Sie besuchte selbst als Kind ein Internat, das ebenfalls einem Schloss glich. In der ersten Zeit hatte sie viel mit Heimweh zu kämpfen erzählt die Darstellerin. Doch dafür wurde sie auch sehr früh selbstständig. “Man festigt sich auch in sich selbst und das finde ich wichtig. Natürlich haben wir auch ununterbrochen Streiche gespielt.”
Ihre Erinnerungen halfen ihr auch, sich in die Rolle der Frau Theobald einzufühlen. Ihr Vorbild war eine gewisse Mater Aquinata im Kloster. “Sie war ein englisches Fräulein —streng, aber unglaublich liebevoll”, erinnert sich Elsner. “Als Kind wünscht man sich auch diese Strenge — dass es Konsequenzen gibt, wenn man etwas tut. Wichtig ist, dass die Erziehung mit Liebe erfolgt.” Und genau deshalb wird sie den Blick von Mater Aquinata auch nie vergessen: “Dieses liebevolle verstehende Lächeln.
Auf dem Foto: Schöner Busen von Hannelore Elsner
Der Schauspieler möchte alle seine Facetten zeigen
Eben war er noch Dr. Watson. Jetzt ist er einer der “Repo Men”. In dem neuen ScienceFiction-Thriller (seit Kurzem im Kino) spielt Jude Law einen Chirurgen, der Menschen künstliche Organe herausoperiert, sofern diese nicht die Raten dafür bezahlen. Gewissenhaft bereitete sich der Engländer auf seine Rolle vor und übte tatsächlich mit einem Spezialisten an seiner Fingerfertigkeit: “Er zeigte mir, wie ich mit dem Skalpell umgehen muss. Für die Proben nahmen wir ein Stück vom Schwein her, da es dem Menschenfleisch ziemlich nahe kommt”, erzählt der 37-Jährige in einem Interview. Das soll ihm angeblich Spaß bereitet haben. Kein Wunder — denn der berüchtigte Herzensbrecher will nicht immer nur saubere Typen geben.
Ganz schön anzusehen
Seit sich Law mit zwölf Jahren dazu entschieden hat, Schauspieler zu werden, ist sein Terminkalender prall gefüllt. Doch als arbeitssüchtigen Menschen würde er sich nicht bezeichnen: “Ich weiß ehrlich gesagt noch gar nicht, was ich nach Repo Men als Nächstes machen werde. Vielleicht werde ich an einem weiteren Sherlock Holmes arbeiten, aber das ist noch nicht ganz sicher.”
Von romantischen Komödien und melancholischen Dramen hat Law aber erst mal genug. Lange mimte er das Sexsymbol, das er eigentlich nie sein wollte: “Wir sind alle so von Äußerlichkeiten besessen”, beschwerte er sich einst. Mitschuld daran könnte auch seine Rolle als Verführer in “Alfie” haben, in der er Schauspielkollegin Sienna Miller den Kopf verdrehte. Wegen seines guten Aussehens kürte ihn 2004 das “People”-Magazin zum “Sexiest Man Alive”. Aber auch das ließ ihn kalt. Vielleicht, weil Law sich lieber als ernstzunehmenden Schauspieler sehen will.
Ganz schön gefragt
Sein Talent wurde ihm jedenfalls schon öfter bestätigt: 2000 gab es die erste Oscar- und Golden-Globe-Nominierung als “Bester Nebendarsteller” für seine Darbietung in “Der talentierte Mr. Ripley”. In “Unterwegs nach Cold Mountain” übernahm er neben Renee Zellweger die Hauptrolle und wurde dafür gleich wieder für den Oscar und den Golden Globe nominiert.
Wenn der Schauspieler nicht gerade Drehbücher paukt, widmet er sich seiner Partnerin Sienna Miller oder geht fremd. “Ich habe herausgefunden, dass das Image des braven Jungen nicht zu mir passt. Ich glaube Frauen mögen böse Jungs”, gibt Law zu. Doch die 29-Jährige sieht über die Seitensprünge hinweg und will Gerüchten zufolge ihren Jude noch in diesem Jahr heiraten. Zeit dafür hätte der “Repo Man”. Sein nächstes Filmprojekt “Contagion” läuft gerade erst an .




