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16. Feb. 2010

Henry HübchenGeboren am 20. Februar 1947 in Berlin

Henry Hübchen balanciert mit akrobatischer Leichtigkeit aus einem Extrem ins andere, ohne das Gleichgewicht zu verlieren. Über das TV-Drama “Uranberg” (in Arbeit) sagt er, es handle sich um “Menschen in Extremsituationen”. Das trifft auf praktisch alle seine Rollen zu. “Jakob, der Lügner” war so einer. Jackie Zucker (”Alles auf Zucker”) ebenfalls. Und nicht zuletzt seine Ermittler, Törner und Laurenti genauso wie Fabich (”Sass”). Ein geradezu phänomenales Spektrum an Charakteren schmückt seine Karriere, schnoddrig-komische Gestalten gehören ebenso dazu wie Psychopathen oder melancholische Einzelkämpfer. Nach “Hoffnung für Kummerow” spielt er in der Komödie “Auf Doktor komm raus” erneut einen Bürgermeister. Und das wie immer mit Echtheitsgarantie.

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16. Feb. 2010

Steffen HensslerOb in der Kochshow “Die Kinderküchenschlacht” oder in der Kochsendung “Topfrocker — Lasse tischt auf”, deren neue Folgen ab dem 21. Februar immer sonntags um 9 Uhr auf Cartoon Network laufen: Die Arbeit mit den Kleinsten macht Steffen Henssler immer Spaß. “Kochen mit Kindern ist jedes Mal eine neue Erfahrung. Man weiß nie genau, was als nächstes passiert!”, sagte er in einem Interview. Besonders gefällt dem Fernsehkoch, dass Kinder beim Kochen sehr entdeckungsfreudig sind. “Im Grunde habe ich dann als Erwachsener nur noch wenig mitzureden”, meinte er lachend.

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15. Feb. 2010

Peter MaffayWorauf der Musiker wirklich stolz ist

Wer ist Peter Maffay? Lässt man seine 40 Jahre andauernde Karriere nur im Schnelldurchlauf Revue passieren, kann man sich diesbezüglich nicht sicher sein. Er war Schlagersänger, mutierte zum aufrechten Rocker, präsentierte sich als friedensbewegter Sänger und mit “Tabaluga” als Kinderhörspielautor. Von allen Wohltätigkeitsprojekten und seiner Stiftung für traumatisierte Kinder ganz zu schweigen. Nun legt der 60-Jährige zu seinem runden Bühnenjubiläum mit “Tattoos” (seit Kurzem erhältlich) ein Album vor, auf dem er seine größten Hits neu interpretiert.

Den Schalk im Nacken

Den Titel wählte er, weil er davon ausgeht, dass Lieder wie Tattoos sind. “Man hat zeitlebens mit Ihnen zu tun. Weil sie dir gefallen oder weil sie Inhalte transportieren, die dir etwas geben”, erklärte Maffay in ei-
nem Interview. Er selbst besitzt sieben Tätowierungen. An seine erste kann er sich noch gut erinnern. Sie wurde von einem Tätowierer gemacht, der in einem Indianer-Reservat lebte und der ausschließlich mit indianischen Symbolen arbeitete: Bei Maffay wurde es ein Rabe auf seinem rechten Oberarm. “Man sagt ja dem Raben nach, er sei ein Wandler zwischen den Welten. Ich fand das ein ziemlich passendes Symbol”, erinnert er sich.
Wenn Maffay auf die letzten 40 Jahre zurückblickt, hat er ein gutes Gefühl. Aber richtig stolz ist er nicht. “Das ist ein Wort, vor dem ich mich in Acht nehme”, betont der Träger des Bundesverdienstskreuzes. Dennoch kennt er das Gefühl sehr gut: Meist empfindet er es für seinen sechsjährigen Sohn. “Kindlichkeit ist etwas Wunderbares. Wenn man noch unverbogen, ohne diese ganzen verzerrenden Korrekturen handelt”, schwärmt er. So hat die zentrale Textzeile in seiner Tabaluga-Hymne “Nessaja” “Ich wollte nie erwachsen sein” heute immer noch eine große Bedeutung. “Ich finde nichts reizvoller, als ein alter Mann zu werden, mit Schalk im Nacken und zugelassener, temporärer Kindlichkeit.”

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14. Feb. 2010

Sophie MarceauDas sind ja nicht gerade Lobeshymnen, die Sophie Marceau auf ihr Land Frankreich hält. “Französisch zu sein, bedeutet, unlogisch, widersprüchlich und nervig zu sein”, sagte die 43-Jährige einer Zeitung: “Gleichzeitig ist man auch stolz darauf.”
Sie stelle ein ziemlich zutreffendes Abbild ihres Landes mit seinen Widersprüchen und seinem Temperament dar. “Ein Land, das sehr individualistisch und niemals zufrieden ist, aber auch ganz wunderbare Prinzipien hat”, betonte sie.

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11. Feb. 2010

Lady GagaLady Gaga war schon als Kind “gaga”. “Meine Eltern haben immer gewusst, dass ich anders war. Ich war nie ein normales Kind”, verriet die Sängerin in einem Interview. Sie habe schon damals anders gesprochen als die anderen Kinder, sodass ihr Vater sie immer angehalten habe, auf den Punkt zu kommen. “Das tue ich jetzt mit meinen Texten”, meinte sie.

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11. Feb. 2010

Gerard DepardieuDer Franzose Gerard Depardieu gilt als großer Genussmensch. Wahrscheinlich genau deshalb wehrt er sich auch gegen Konventionen beim Essen. “Anstatt der Fantasie freien Lauf zu lassen und Käse mit jedem denkbaren Wein zu kombinieren, ist die französische Küche stark in Gepflogenheiten verhaftet”, sagte Depardieu in einem Interview.
Besonders der deutsche Käse müsse sich nicht hinter dem französischen oder italienischen verstecken. “Die Deutschen können stolz auf ihren Käse sein”, betonte der 61-Jährige. Neben deutschem Käse liebt Depardieu auch die deutschen Weine: “Ich bin großer Fan deutscher Anbaugebiete.” Besonders der Wein von der Mosel habe es ihm angetan.

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11. Feb. 2010

Heino FerchSo schnell sagt der Mime tolle Angebote nicht ab

Der Baader Meinhof Komplex” und “Comedian Harmonists”. “Das Wunder von Berlin” und “Der Tunnel”. “Winterschläfer” und “Die Luftbrücke”. Großes Kino, großes Fernsehen — das ist seit vielen Jahren in Deutschland immer wieder mit einem Namen verbunden: Heino Ferch. Nun ist er in einem Thriller zu sehen. “Die Toten vom Schwarzwald (Sendetermin: Montag, 8. Februar, 20.15 Uhr, ZDF) entführte den Mimen tief in den Südwesten des Landes.
Der Schwarzwald hat dabei seinen Namen wirklich verdient, meint Ferch in einem Interview. “Es kann dort ungeheuer dunkel werden. Da kann man sich wirklich verlaufen.” Also genau der richtige Ort, um einen Thriller zu drehen. “Dazu ist natürlich das Klima, die Stimmung wichtig. Gerade wenn ein Film wie dieser im Ländlichen spielt, muss das Besondere, das Merkwürdige der Gegend spürbar werden.”

Das Leben genießen

Der Schauspieler hat ein Jahr mit zahlreichen Engagements hinter sich: “Jerry Cotton”, “Hanni und Nanni”, “Die Toten vom Schwarzwald”, die Biografieverfilmung “Max Schmeling”. “Ich gebe zu, ich bin froh, dass 2009 vorbei ist”, meint Ferch. Denn manches lief parallel, sodass er zwischen Zagreb, Berlin und München ständig hin- und herfliegen musste. Und so etwas macht er, wie er betont, eigentlich ungern. “Aber es waren eben sehr interessante Produktionen, die ich nicht absagen wollte. Also habe ich gesagt: Ich hab die Power, ihr müsst es organisieren. Und es hat funktioniert.”
Momente, in denen er das Gefühl hat, an seine Grenzen zu kommen, gibt es für den 46-Jährigen nicht so häufig. Schon allein, weil ihn das Vatersein diszipliniert. “Mein zweibeiniger Wecker zwingt mich morgens um halbacht dazu, dass ich abends Genusstrinker bleibe”, erzählt der Vater zweier Töchter — die Kleinste wohnt mit bei ihm zu Hause am Ammersee.
Aber Ferch ist auch einfach zufrieden mit seinem Leben. “Ich bin glücklich in Bayern. Die Liebe verschlug mich hierher. Das Leben hat es wohl so geplant mit mir. Aber ich mochte den Süden schon immer gerne”. Hier kann er seine Polokarriere vorantreiben oder auch ganz einfache Dinge tun und das Leben dabei genießen. “Ich setze mich auf den Trekker und fahr los. Oder ich repariere Koppelzäune. Oder gehe reiten.”

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8. Feb. 2010

Hansi HinterseerZum ersten Mal spricht er über seinen größten Fehler

Strahlendes Lachen, sanfte Stimme und immer für ein liebes Wort gut: So kennen und lieben die Fans Hansi Hinterseer (55). Trotz seiner Erfolge ist der Volksmusiker und Ex-Skirennläufer bodenständig geblieben. Ein Star zum Anfassen! Der gebürtige Kitzbüheler liebt seine Heimat; nichts und niemand könnte ihn der Tiroler Bergwelt entreißen. Und er liebt seine Familie: seine Ehefrau Romana (51) und die beiden Töchter Jessica (22) und Laura (20).

“Wir haben wie alle Paare unsere Probleme”

Also alles heile Welt? Ja und nein. Denn der Sonnyboy sprach jetzt zum ersten Mal über seinen größten Fehler: “Streiten mag ich nicht. Ich mag nicht laut werden. Harmonie ist alles, was zählt.”
Was sich auf den ersten Blick total positiv anhört, birgt eine enorme Sprengkraft, wissen Psychologen. Denn welcher Partner hat es schon gern, wenn Dinge einfach totgeschwiegen werden, wenn nie über Probleme gesprochen wird? Wie muss sich eine Frau nur fühlen, wenn ihr Ehemann alles gutheißt und sich niemals über irgendetwas lauthals beschwert? Da kann die Gefahr bestehen, gar nicht ernstgenommen zu werden.
Wer Konflikte niemals diskutiert, kann sie auch meist nicht aus der Welt schaffen. In vielen Beziehungen sammelt sich so über die Jahre ganz schön viel Frust an. Und: Wer nie richtig streiten gelernt hat, läuft Gefahr, einmal so richtig zu explodieren. Der Sänger selbst gab einmal zu: “Wir haben wie alle Paare Schwierigkeiten, die wir meistern müssen. In der Liebe wird einem nichts geschenkt”. Wie machen sie das bloß?
Sie scheinen einen ganz individuellen Weg gefunden zu haben. Das Paar ist jetzt seit über 20 Jahren verheiratet — ohne Skandale, und sie wirken immer noch frisch verliebt. Ihr Geheimrezept behalten sie für sich.

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