Mit ihrer eigenen Mutter kam Tori Spelling Medienberichten zufolge nicht sehr gut aus. Dies beeinflusste die Schauspielerin sogar so stark, dass sie früher Angst davor hatte, eine Tochter zu bekommen. Sie habe nicht gewusst, wie sie mit einem Mädchen umgehen soll, gestand die 36-Jährige in einem Interview.
Nach der Geburt ihrer Tochter Stella habe sie jedoch gemerkt, dass diese Angst unbegründet war. “Es hat sich herausgestellt, dass Stella ein totales Mama-Mädchen ist”, sagte Spelling. Wenn die Kleine in den Armen ihres Mannes sei, wolle sie unbedingt zu ihr. Wie gut, dass die Natur manchmal alles ganz von alleine regelt.
Dafür, dass er viele seiner Gesprächspartner duzt, ist Waldemar Hartmann bekannt. Nicht immer stieß diese Eigenart des Sportmoderators bei den Verantwortlichen der Fernsehsender auf Begeisterung. Doch das habe sich mittlerweile geändert. Es gebe keine Notizen vom Intendanten mehr und keine Sitzungsbeschlüsse, sagte der 61-Jährige einem Nachrichtenmagazin. “Die ARD hat einfach aufgehört, mir das Duzen abzugewöhnen.”
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Ohne Johann Lafer, aber mit einem Herd auf der Bühne präsentiert Horst Lichter sein Comedy-Programm “Sushi ist auch keine Lösung”
Nein, Sushi ist nichts für Horst Lichter. Selbstgemachtes Sushi eignet sich aber prima, um unliebsame Verwandte in die Flucht zu schlagen: gefrorene Fischstäbchen nehmen, Panade abkratzen, in Scheiben servieren. Da kommt so schnell keiner wieder. Lichter selbst kann man mit Deftigem erfreuen, so wie er sein Publikum. “Mein Sternzeichen ist Sahne, mein Aszendent Butter”, ruft er den Besuchern seines Comedy-Programms “Sushi ist auch keine Lösung” gleich zu Beginn zu. Und das meint er bierernst.
Seit 2008 tourt Lichter mit seinem Programm, das es auch auf DVD gibt. Am kommenden und am nächsten Dienstag sendet das ZDF jeweils 45 Minuten der Aufzeichnung. Der leicht verdauliche Inhalt dreht sich vor allem um den beliebten Koch. In einer liebevoll gestalteten Kulisse, die seinem Lokal “Oldiethek” in Rommersheim nachempfunden ist, weiß Lichter ein paar Gerichte und zahlreiche humorvolle Geschichten zu kredenzen: von seiner Jugend in den 70ern, von modernem Kochverhalten, absurden Apfelnamen und dem falschen Umgang mit Muskatnüssen. Vegetarier, Rohkostler, Bio-Fans - alle kriegen ihr Fett weg. Nicht einmal Johann Lafer, der im Publikum saß, wird geschont. Ihn tituliert Lichter als “Ceran-Kochfeld-Ballerina”.
Das Experiment funktioniert. Lichter labert sich mit seinem Fundus an lustigen Alltagsgeschichten in die Herzen seiner Zuschauer. Dabei sieht man dem kalauernden Koch die Freude am “Nebenjob” an. Seine Storys serviert er mit unbändiger Fröhlichkeit und streut eine Handvoll Zoten darüber. Das schmeckt allen. Endlich mal was Deftiges, das nicht dick macht.




