Das kann sich wohl jeder vorstellen: Ist man berühmt und dazu auch noch reich, hat man plötzlich ganz viele Freunde. Doch wie unterscheidet man die echten von den falschen?
Formel-1-Fahrer Ralf Schumacher muss sich darüber keine Gedanken machen — das übernimmt nämlich seine Frau Cora für ihn. Die 30-Jährige schottet ihren Mann einfach ab. “Ich baue die Chinesische Mauer um meinen Mann auf, aus Selbstschutz”, erzählte sie einer Illustrierten.
Sie hätten “irrsinnig viel ausprobiert an potenziellen Freunden”, aber sie mussten auch schlechte Erfahrungen machen. Nun kontrolliere sie alles und jeden im Umfeld ihres Mannes. “Ralf schaut, dass er seinen Job macht, und alles andere mache ich.” Wohl dem, der so eine fürsorgliche Frau hat!
Die deutsche Comedy-Größe spricht die Zeichentrickmutter Marge Simpson
Ihre Wandlungsfähigkeit ist beeindruckend: von der kühlen Geschäftsfrau über die ruppige Emanze bis zum naiv-dümmlichen Popstar — Anke Engelke ist tatsächlich eine Frau für jede Rolle. Die bekannteste deutsche Komikerin parodiert Stars und Sternchen, kreiert eigene Charaktere und Typen, die sich trotz aller Verschiedenheit doch gleichen: sie nehmen kein Blatt vor den Mund.
Seit ihrem Durchbruch mit der “Sat.1 Wochenshow” vor gut zehn Jahren hat die heute 41-Jährige mittlerweile alle großen TV-Preise abgeräumt, darunter den Grimme-Preis, die Goldenen Kamera und den Deutschen Comedy-Preis. Aber nicht nur mit Parodien ist die Powerfrau erfolgreich, auch als Radio- und TV-Moderatorin, Schauspielerin und Synchronsprecherin hat sie ihre vielfältigen Talente mehrfach unter Beweis gestellt.
Dass sich die in Kanada geborene Entertainerin spielend in Figuren und Typen einfühlen kann, beweist sie auch in ihrer aktuellen Produktion, dem Kinofilm zur TV-Serie “Die Simpsons” (ab 26. Juli in den Kinos).
Darin spricht Anke Engelke die Synchronstimme von Marge Simpson, worauf sie ganz besonders stolz ist. “Es ist eine supergroße Ehre”, schwärmte die Comedy-Größe in einem Interview.
“Die Simpsons sind toll. Die Serie ist wahnsinnig geistreich und die ganze Familie kann zugucken.”
Seit Januar dieses Jahres leiht sie der deutschen Version der gelben Comic-Mutter in der TV-Zeichentrickserie ihre Stimme — keine leichte Aufgabe, betonte Engelke, die bereits für zahlreiche Kinoproduktionen im Synchronstudio stand, darunter “Findet Nemo” oder “Der kleine Eisbär”. “Das Synchronisieren ist mitunter der schwerste Job, den man als Schauspieler machen kann”, meinte sie. “Man muss lippensynchron sein, die Stimme der Rolle treffen und auch schauspielern. Man muss das, was man da sagt, auch verkörpern.”
Harald Schmidt schwänzt seine Geburtstagsparty. Seine Kollegen feiern den “neuen Fünfziger” mit einem Rückblick
Wenn Männer 50 werden, rutschen sie in die Midlife-Crisis. Sie feiern im Hardrock-Cafe, kaufen einen Ferrari und suchen sich eine junge Frau. Nicht so Harald Schmidt. Der Late-Night-Entertainer verhält sich passend zu seinem Rentner-Look und taucht ab. Er mache Urlaub und werde die Gala zu seinen Ehren nicht ansehen. Zu viel Müll der letzten Jahre würde in dem Rückblick hervorgekramt werden.
Das ist schade, so kann der bissige Moderator gar nicht mitansehen, wie sich prominente Kollegen wie Herbert Feuerstein, Elke Heidenreich und Thomas Gottschalk musikalisch zum Affen machen. Denn wenn das Geburtstagskind Bach mag, bekommt es Bach - zur Not sitzt Helge Schneider am Cello.
Eine Veränderung gönnt sich der passionierte Hypochonder Schmidt aber. Er legt sich eine “junge Blondine” zu: Oliver Pocher unterstützt “Dirty Harry” ab 25. Oktober bei dessen Talkshow. Die Sendung heißt dann folgerichtig “Schmidt & Pocher” und dauert eine volle Stunde. Ob die Entscheidung klug war, bleibt abzuwarten. Neben dem Pocherschen Milchgesicht könnte Schmidt ganz schön alt aussehen. Älter als 60, wofür ihn Herbert Feuerstein hält, aber bestimmt nicht. Happy Birthday!
1992 wurde Sharon Stone in “Basic Instinct” mit einem Beinüberschlag im wahrsten Sinne schlagartig bekannt. Es folgten je eine Oscar- und Golden-Globe-Nominierung und viele gute Kritiken. Die (vermutlich unterwäschefreie) “Basic Instinct”-Szene reduzierte die Frau mit einem IQ von 154 lange aufs Erotikklischee. Frau Stone stört das schon lange nicht mehr. Nach einer lebensbedrohlichen Gehirnblutung 2002 und mit drei adoptierten Kindern haben sich die Prioritäten für die Schauspielerin verschoben. Auch beruflich. “Basic Instinct 2″ floppte, so konzentriert sich Stone jetzt auf anspruchsvollere Stoffe. Mit Top-Kolleginnen - Meryl Streep, Gwyneth Paltrow, Annette Bening - stellt sie in “Dirty Tricks” (geplanter Kinostart: 2008) den Watergate-Skandal aus Sicht der Politiker-Ehefrauen nach.
Geboren am 11. Januar 1968 in Graz
Ihr Gesicht kennt fast jeder, ihren polnischen Nachnamen können viele immer noch nicht aussprechen (sz=sch). Und was ihr Vorname bedeutet, weiß fast keiner. Dabei ist der so vielsagend:
“Aglaia” ist griechisch und bedeutet “die Glänzende”. Das passt zu der Karriere der bildhübschen Österreicherin. Früher wurde sie vorwiegend als die Schöne besetzt, heute traut man der 39-Jährigen zu Recht Charakterrollen zu: “Die Figur muss eine Seite haben, die für mich neu ist”. Als immer gleicher Typ jahrelang über den Bildschirm zu geistern, findet sie “gefährlich”. Also sucht die “Jenny Berlin”-Darstellerin die Abwechslung.
Mit aktuellen Produktionen wie “Tango Tango” und “Der geköpfte Hahn” will sie wieder neue, “glänzende” Facetten an sich entdecken. Wir freuen uns darauf.




